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Gepostet on 22 Jun 2016 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese, Slide

Die Chöre der palästinensischen Pfarren versammelten sich in Taybeh

Die Chöre der palästinensischen Pfarren versammelten sich in Taybeh

 

TAYBEH – Freitag, 17. Juni 2016 – Mitglieder der Kirchenchöre aus den Distrikten Jerusalem, Bethlehem, Ramallah und Nablus kamen zu einem besonderen Tag, der dem Kirchengesang gewidmet war, in Taybeh zusammen.

In jeder der Pfarren des Heiligen Landes ist der Chor die Lunge des liturgischen Lebens der Gläubigen. Die Chormitglieder treffen einander wöchentlich zu Proben, neue Lieder zu lernen und den liturgischen Gesang des Sonntagsgottesdienstes vorzubereiten.

Am Freitag, den 17. Juni kamen 150 Mitglieder von Chören aus den Regionen Jerusalem, Bethlehem, Ramallah und Nablus zu einem besonderen Tag der Begegnung und des Singens in Taybeh zusammen. Bischof William Shomali, Patriarchalvikar in Jerusalem und Palästina, betonte in der Konferenz die Bedeutung des Kirchengesangs in der Liturgie, besonders in den Sonntagsgottesdiensten. Er forderte die Chöre auf, immer ihr Bestes zu geben und betonte gleichzeitig die Wichtigkeit des Wechsels zwischen den Kirchenbesuchern und dem Chor, zwischen der Kirchengemeinde und dem Solisten, „um den Kirchengesang nicht zum Monopol des Chores zu machen, sondern die Gläubigen einzubinden und ihnen beim Beten zu helfen“.

Bischof Shomali zelebrierte dann die heilige Messe, in der gemischte Chöre verschiedene sakrale Gesänge aufführten, auch solche aus dem neuen Liederbuch, das das Lateinische Patriarchat im vergangenen Jahr herausgegeben hat. Am Ende der Feier gab es ein gemeinsames Essen, das das liturgische Komitee des Patriarchats zur Verfügung gestellt hat.

Am Nachmittag führten die verschiedenen Chöre im Konzert, einer nach dem anderen, neue Hymnen aus dem Repertoire auf, jedes Mal bewertete ein ad hoc Komitee. Die Leistungen der Chormitglieder wurden jedes Mal anerkannt und begrüßt, besonders auch die Professionalität der Chöre aus Taybeh und Jerusalem.

Das Treffen endete in einem Geist der Anerkennung: Pater Ibrahim Nino und Pater Johnny Abu Khalil, Pfarrer in Taybeh wurden für die Organisation dieses Tages herzlich bedankt. Hania Soudah und Schwester Leonie, die Leiter des Evaluierungskomitees, erhielten die Verdienstmedaille des Heiligen Grabes für die Qualität ihrer Urteile. Dank wurden auch den älteren Pfarrchormitgliedern ausgesprochen, die schon mehr als 30 Jahre dienen, unter ihnen eine Frau, die seit ihrem 8. Lebensjahr singt und jetzt 80 Jahre alt ist.

In den Lateinischen Pfarren des Heiligen Landes ist das Singen Tradition geworden, ein Mittel der lebendigen Weitergabe des Glaubens von einer Generation zur nächsten, ein Beitrag zur Schönheit und Leidenschaft der Liturgie.

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