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Gepostet on 9 Mai 2016 in Aktuelles aus der Diözese, Dialog, Diözese, Ökumenismus, Slide

Ostergrüße für das Griechische Patriarchat von Jerusalem von den Führern der Ortskirchen

Ostergrüße für das Griechische Patriarchat von Jerusalem von den Führern der Ortskirchen

 

Jerusalem – Am Dienstag, den 3. Mai 2016, dem Tag, der auf die Osterfeierlichkeiten nach dem Julianischen Kalender folgt, besuchten Patriarchen und christliche Bischöfe das Griechisch-Orthodoxe Patriarchat in Jerusalem, um ihre Ostergrüße zu überbringen.

Vom Lateinischen Patriarchat aus und hinter dem Kawas* gingen Seine Seligkeit Fouad Twal, begleitet von Bischof William Shomali, Bischof Kamal Bathish und einigen Priestern zum Griechisch-Orthodoxen Patriarchat, um ihre Ostergrüße zu überbringen und sich gemeinsam über das Fest der Auferstehung von Jesus Christus zu freuen. Alle anderen Kirchen waren durch ihre jeweiligen Bischöfe vertreten.

Patriarch Twal sprach als Erster. In seiner Grußadresse an Seine Seligkeit Theophilos III, den Griechisch-Orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, betonte er die Bedeutung des Ostermysteriums und nannte es „eine Ewigkeit in der Zeit, die dauernde Anwesenheit Gottes“, und fügte hinzu, „das ist tatsächlich unsere Erlösung“. Trotz des von Menschen verursachten Chaos und der Zerstörung in der Welt stehen christliche Führer immer wieder auf, tragen einen Leuchtfeuer der Einheit, Empathie und Hoffnung, „ es ist ermutigend, Papst Franziskus, Patriarch Bartholomäus und den Erzbischof von Griechenland gemeinsam bei ihrem Besuch bei den Flüchtlingen auf Lesbos zu sehen“, sagte Seine Seligkeit. Zwei Wochen vorher und in einer parallelen Maßnahme trafen Seine Seligkeit und andere Kirchenführer aus dem Heiligen Land in den Vereinigten Staaten von Amerika zusammen, um für eine friedliche Lösung der Probleme im Land einzutreten, zum Wohl aller Christen und aller Bewohner dieses Landes.

Patriarch Theophilos III begrüßte seine Gäste herzlich, besonders Seine Eminenz Metropolitan Anba Antonious, den Metropolitan von Jerusalem und dem Nahen Osten, der zum ersten Mal die Auferstehung Christi in Jerusalem feierte nach seiner Amtseinführung in diesem Jahr. Er sagte weiter, dass „es unsere Anwesenheit im Heiligen Land ist, Zeugen der Kraft des Kreuzes zu sein. Das Kreuz ist nicht ein Zeichen des Todes und der Verzweiflung, sondern der Hoffnung und des neuen Lebens.“

Metropolitan Antonious dankte darauf dem Patriarchen für die herzliche Aufnahme und erinnerte alle daran, dass die Freude der Auferstehung nicht auf einen Tag begrenzt sein soll, sondern auf alle Tage unseres Lebens.

Während des Besuches kam ein wichtiges Thema immer wieder in den Worten der Kirchenführer zum Ausdruck; das Leiden und die Auferstehung von Jesus Christus sind die Basis unseres Glaubens, auf der die Kirche begründet ist. Das Treffen wurde mit Gesängen in griechischer und arabischer Sprache vom Triumph Jesu über den Tod beendet.

Saher Kawas
Fotos: Ostergrüße für das Griechische Patriarchat von Jerusalem von den Führern der Ortskirchen ©LPJ / Thomas Charrière

*Kawas: traditionelle konsularische Wache

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