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Gepostet on 5 Feb 2016 in Diözese, Geistliche Leben, Slide

Feierliche Messe am Berg der Seligpreisungen

Feierliche Messe am Berg der Seligpreisungen

 

Galiläa – Am Sonntag, den 31. Jänner, versammelten sich die Gläubigen von Galiläa am Berg der Seligpreisungen zu einer heiligen Messe, die von Patriarch Fouad Twal zelebriert wurde.

Jedes Jahr ist der letzte Sonntag im Januar die Gelegenheit für die Gläubigen von Galiläa, sich um ihren Patriarchen zu versammeln. Diese Initiative, die für die Christen in Galiläa schon zum Ritual geworden ist, entstand nach der Pastoralsynode für die Kirchen des Heiligen Landes. Ihr Ziel ist es, die örtlichen Gemeinden an heiligen Stätten zusammenzubringen. Die Gemeinschaft ist sich ihrer Rolle als Beschützerin des Heiligen Ortes sehr bewusst und kann daher ihre historische Verantwortung für die Kirche erfüllen.

In strahlendem Sonnenschein versammelten sich hunderte Gläubige aus ganz Galiläa vor der Kirche der Seligpreisungen, wo Patriarch Fouad Twal die heilige Messe zelebrierte. Er wurde begleitet von Bischof Marcuzzo, dem Patriarchalvikar von Galiläa, von Bischof Batish, Bischof Moussa El-Haye, maronitischer Bischof im Heiligen Land und ungefähr 30 lateinischen, maronitischen und melkitischen Priestern. Die Provinzialin der Franziskanerschwestern, Sr. Maria Elena Abdullah, der Botschafter von Malta in Israel, der Gesandte von Malta in Palästina und eine Gruppe von Rittern vom Hl. Grab zu Jerusalem aus Portugal waren auch anwesend.

In seiner Predigt sprach der Patriarch über das Evangelium der Seligpreisungen: „Die Seligpreisungen sind die Botschaft unseres Herrn Jesus Christus für uns. Sie sind das Buch des Lebens und unser Programm, besonders in diesem Jahr, das der Papst als das Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen hat.“ Er forderte jeden Christen auf, den alten Menschen abzulegen und den neuen Menschen der Seligpreisungen anzuziehen und so ein Gegensatz zu der Welt, in der wir leben, zu sein. „Diejenigen, die nach den Seligpreisungen leben, werden das Königreich Gottes empfangen. Sie werden die Erde erben, sie werden getröstet werden, sie werden in Frieden und Gerechtigkeit leben, sie werden Gott sehen in ihrem täglichen Leben und auf dem Gesicht eines jeden Menschen, und jeder, der barmherzig ist, wird Barmherzigkeit empfangen. Und weil sie Kinder Gottes genannt werden, werden sie das Königreich des Himmels erben“, fügte er hinzu. Er betonte auch die Notwendigkeit, dass ein jeder ein barmherziger Handwerker in allen Bereichen seines Lebens sei, sodass Jesus präsent ist in allen Bereichen, in den politischen, sozialen und familiären.

Vor dem Schlusssegen erinnerte Bischof Marcuzzo an alle wichtigen Ereignisse der nahen Zukunft: das Ende des Jahres der geweihten Leben am 2. Februar, das Weihefest am gleichen Tag und der Welttag der Kranken, der am 11. Februar in Nazareth stattfindet, und lud alle Gläubigen ein, an diesen Festen aktiv teilzunehmen.

Calixte Lauriers

Fotos: Mike Shehadeh