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Gepostet on 12 Jan 2016 in Uncategorized

Heilig Land Koordination zu Besuch in Beit Onah bei Cremisan

Heilig Land Koordination zu Besuch in Beit Onah bei Cremisan

 

BEIT JALA – Am Sonntag, den 10. Jänner 2016 und nach einem Besuch im Gaza-Streifen fuhr die Heilig Land Koordination in die Region von Beit Onah nahe dem Cremisan Kloster, das immer noch mit der Konfiszierung seiner Ländereien konfrontiert ist.

Nach dem Besuch der Pfarre zur Heiligen Familie und den Rosenkranzschwestern in Gaza war der nächste Programmpunkt ein Treffen in Bethlehem mit der Gesellschaft von St. Yves, wo die Delegation über die neuesten Entwicklungen im Fall des Cremisan-Tales, das das Gebiet von Beit Onah einschließt, informiert wurde. Außerdem trafen die Bischöfe einige der Landbesitzer, deren Ländereien zur Vorbereitung des Baus der Trennungsmauer konfisziert wurden.

Ein Landbesitzer erhielt die Gelegenheit, die lange Geschichte der israelischen Gesetzesbrüche, die ihn betreffen, zu erzählen. 1994 nahmen ihm die israelischen Behörden ungefähr 12 Dunum (12.000 Quadratmeter) seines Landes in Al-Makhrour in Beit Jala, um die neue Straße zu bauen, die die Siedlung Gush Etzion mit Jerusalem verbindet. Und im vergangenen August konfiszierte die israelische Armee ungefähr 4 Dunum seines Landes und riss die Olivenbäume aus.

Der gleiche Mann glaubt, dass der Grund, warum Familien emigrieren, „die wirtschaftliche Instabilität ist, die junge Menschen vom Planen und Organisieren ihrer Zukunft abhält, und die ständige Konfiszierung von Ländereien in Beit Jala durch die israelischen Behörden“. Er fügte hinzu: „Wir leben in ständiger Angst, weil wir nicht wissen, was Israel in Zukunft vorhat“. Er wies auf die Gefahren der Emigration hin, besonders unter den Christen, und sagte: „In ungefähr 10 -20 Jahren werden unsere Kirchen wie Museen sein, und daran ist die Emigration schuld“.

Am Sonntagmorgen fuhren die Bischöfe in das Gebiet von Beit Onah nahe dem Cremisan-Tal. Sie konnten jedoch das konfiszierte Gebiet nicht besuchen, weil es eine abgesperrte militärische Zone sind. Einer der Bischöfe reflektierte über seine Erfahrung und sagte: „Das ist nicht mein erster Besuch in Beit Onah; ich war im vergangenen Jahr hier, und während einer friedlichen Demonstration wurden wir von Tränengas getroffen“. Er fügte hinzu: „Diese Mauer ist skandalös, und was dabei ironisch ist, ist, dass das Wort „skandalös“ oder „ein Skandal“ auf Griechisch „Skandalon“ heißt, und das bedeutet „Falle“ oder „Stolperstein“.

Nach ihrem Besuch in Beit Onah nahmen die Bischöfe an einer heiligen Messe teil, die Seine Seligkeit Fouad Twal, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, in der Verkündigungskirche in Beit Jala zelebrierte. Später reiste die Delegation weiter nach Jordanien, um dort mit syrischen und irakischen Flüchtlingen und katholischen Organisationen zusammenzutreffen.

Medienbüro im Lateinischen Patriarchat/ Saher Kawas

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