Pages Menu
Categories Menu

Gepostet on 23 Okt 2015 in Diözese, Slide, Vikare des Patriarchats

„Mount Zion Award“ für die Koordination der Pastoral unter Migranten

„Mount Zion Award“ für die Koordination der Pastoral unter Migranten

 

JERUSALEM – Am Sonntag, den 18. Oktober 2015 wurde der „Mount Zion Award 2015“ an die Koordination der Pastoral für Migranten (CPAM) in Israel verliehen, als Würdigung ihrer Arbeit für Migranten in Israel seit ihrem Beginn im Jahr 2011.

Seit 1987 wird dieser Preis jedes zweite Jahr an Personen oder Einrichtungen verliehen, die einen herausragenden Beitrag zum Dialog zwischen Religionen und Kulturen im Heiligen Land und zum gegenseitigen Verständnis zwischen Juden, Christen und Moslems leisten. Es sind diese Männer und Frauen, die die „Mount Zion Foundation“, gegründet 1986 von Pfarrer Wilhelm Salberg, mit diesem Preis ehrt und anerkennt.

 

Ermutigung zur Koordination der Pastoral für Migranten (CPAM)

Der Mount Zion Award wurde dieses Jahr an die Koordination für die Pastoral unter Migranten verliehen, für die wertvolle Arbeit ihrer Männer und Frauen, Ordensleute und Laien, mit Migranten in Israel, die auch in den jüdisch-christlichen Dialog in vielen verschiedenen Aspekten des Alltagslebens eingebunden sind. Die Verleihung fand in der Dormitio Abtei am Berg Zion in Jerusalem statt in Anwesenheit zahlreicher Gäste unterschiedlichster Herkunft und früherer Preisträger als Ausdruck der Freundschaft.

Rev. Gregory Collins OSB, Abt der Benediktiner Dormitio Abtei, begrüßte die Gäste, nämlich: Bischof William Shomali, Patriarchalvikar für Jerusalem und Palästina, Bischof Giacinto-Boulos Marcuzzo, Patriarchalvikar für Israel; Msgr. Matteo de Mori aus der apostolischen Delegation; Prof. Verena Lenzen, Direktorin des Instituts für Jüdisch-Christliche Forschung an der Universität Luzern in der Schweiz; und Frau Hana Bendcowsky vom Jerusalem Zentrum für Jüdisch-Christliche Beziehungen.

 

Bewusstsein stärken

Der Preis wurde an Pfarrer David Neuhaus SJ, Patriarchalvikar für Hebräisch sprechende Katholiken in Israel und Koordinator der Pastoral unter Migranten, verliehen. Er sagte: „Dieser Preis bedeutet eine große Ermutigung, unseren Dienst an den Migranten fortzusetzen. Papst Franziskus lädt uns alle ein, hinauszugehen und die zu suchen, die uns brauchen, um sie mit mehr Würde auszustatten. Unsere Kirche im Heiligen Land hat selbst Nöte. Ich hoffe jedoch, dass dieser Preis unser Bewusstsein dafür wecken wird, dass manche noch mehr Nöte haben und wir gerufen sind, zu ihnen zu gehen. Ich hoffe, dieser Preis lenkt die Aufmerksamkeit auf diese Arbeit und bringt uns mehr Mitarbeiter, die gewillt sind, mit uns gemeinsam mit Freude zu geben.“

Die Herausforderungen dieses Dienstes sind zahlreich und überwältigend, wie Pfarrer David es ausdrückt: „Wir brauchen eine gemeinsame Vision, die die Arabisch Palästinensischen Christen und Bürger von Israel zusammenbringt, Hebräisch sprechende Katholiken, die in der Jüdisch Israelischen Gesellschaft leben genauso wie unsere Migranten. Die Kirche ist klein, aber sie muss präsent sein in der Gesellschaft und integriert in ihre Kultur. Sie muss die neuen Generationen, die von Assimilation verführt werden und in eine säkularisierte Kultur eintauchen, den Glauben lehren. Zusätzlich arbeiten wir mit Migranten, die vielen Herausforderungen gegenüberstehen wir Armut, Diskriminierung und Ausbeutung. Es gibt viel zu tun!“

Nach seiner Rede lud er die anwesenden Mitglieder und Mitarbeiter der CPAM ein, zu ihm nach vorne zu kommen, und die große Gruppe von Erwachsenen und Kinder erhielt Standing Ovations.

Die Zeremonie schloss mit Musik. Der Psalm 136 wurde auf Hebräisch gesungen unter der Leitung von Benny, einem Seminaristen des Vikariats und die Kinder und Zuhörer stimmten mit ein. Der Chor der deutschen Studenten der Dormitio Abtei gab eine wunderschöne musikalische Aufführung.

Der „Mount Zion Award“ wird traditionell Ende Oktober überreicht, rund um den Jahrestag der Veröffentlichung von Nostra Aetate durch das Zweite Vatikanische Konzil am 28. Oktober 1965. Dieses Jahr ist der Preis besonders bedeutsam, am 50. Jahrestag dieser „Erklärung betreffend die Beziehung der Kirche zu nicht-christlichen Religionen“.

Manuella Affejee

DSC_0002.jpgDSC_0003.jpgDSC_0004.jpgDSC_0015.jpgDSC_0028.jpgDSC_0033.jpgDSC_0040.jpgDSC_0044.jpgDSC_0065.jpgDSC_0078.jpgDSC_0083.jpgDSC_0084.jpgDSC_0087.jpgDSC_0103.jpgDSC_0109.jpgDSC_0176.jpgDSC_0189.jpgDSC_0200.jpgDSC_0204.jpgDSC_0208.jpgDSC_0216.jpgDSC_0145.jpgDSC_0148.jpgDSC_0164.jpg