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Gepostet on 31 Aug 2015 in Agenda FT, Lokalnachrichten, Patriarch, Politik und Gesellschaft, Slide

Der israelische Präsident trifft den Patriarchen in Tabgha

Der israelische Präsident trifft den Patriarchen in Tabgha

 

 

TABGHA- Ein höchst symbolisches Treffen am Donnerstag, den 27.August vormittags in Tabgha: das des Patriarchen Fouad Twal mit dem israelischen Präsidenten Reuven Rivlin im Kloster der Brotvermehrung in Tabgha, dem Ziel einer kriminellen Brandstiftung im vergangenen Juni.

Dieser Besuch des israelischen Präsidenten diente zuallererst als starkes Zeichen der Solidarität mit der christlichen Gemeinde von Tabgha, das immer noch unter den Auswirkungen der brutalen Brandstiftung vom vergangenen 14. Juni steht. An diesem Tag hatte Präsident Rivlin mit Dom Gregory Collins, dem Abt der Benediktiner Dormitio Abtei (der Mutterkirche von Tabgha) telefoniert, um ihn seiner Unterstützung zu versichern.

Der Präsident verurteilte diesen Angriff aufs schärfste, der der zweite auf diese heilige Stätte innerhalb von zwei Jahren war, erklärte jedoch, dass er nicht die Gefühle der Juden Christen gegenüber reflektiere. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die drei Verdächtigen inhaftiert und vergangenen Juli im Zug der Untersuchung schuldig gesprochen wurden. Die drei Männer gehören zu einer kleinen Gruppe von Extremisten, die für einige anti-christliche Aktionen und Aggressionen gegenüber Palästinensern während der letzten Jahre verantwortlich sind.

 

Israel sichert die Freiheit der Religionsausübung für alle.

Nach der Begrüßungsansprache von Dom Gregory Collins betonte der Lateinische Patriarch, seine Seligkeit Fouad Twal, indem er sich an den Präsidenten wandte, die Hauptanliegen der christlichen Gemeinden im Hl. Land, die sich mit religiösem Extremismus und Vandalen-Akten gegen christliche Stätten konfrontiert sehen – der letzte davon in Tabgha – und mahnte die Pflicht der israelischen Behörden ein, die Sicherheit der Kirchen und heiligen Stätten zu gewährleisten.

Der israelische Präsident möchte die Ängste zerstreuen und betont, dass „Israel ein demokratisches Land ist, das die Freiheit der Religionsausübung für alle sichert.“ Christliche Gemeinden, die die Grundrechte genießen, sollen in Sicherheit wachsen können, und er werde das auch Papst Franziskus bei seinem für September geplanten Besuch im Vatikan mitteilen.

 

Cremisan und christliche Schulen stehen auf der Tagesordnung

Der Patriarch vergaß auch nicht in Anwesenheit des Präsidenten den Fall Cremisan zu erwähnen und die Angst der palästinensischen christlichen Familien, deren Ländereien und Eigentum durch den Bau der Mauer bedroht sind. Der Bau wurde letztendlich durch den Obersten Gerichtshof genehmigt, der vorher zugunsten der Familien entschieden und Anfang Juli seine Entscheidung revidiert hatte.

Patriarch Twal dankte dem Präsidenten auch für seine Rolle als Mediator im Konflikt zwischen dem Amt für Christliche Schulen und den israelischen Behörden. Er verlieh seinem Wunsch Ausdruck, dass der Präsident die europäischen Bischöfe auf der CCEE treffe, die ihre Vollversammlung im September im Heiligen Land abhalten werden.

Dieses Treffen, das unter äußerster Diskretion stattfand, dauerte vierzig Minuten. Einige hochrangige Persönlichkeiten waren anwesend. Unter ihnen: der Päpstliche Nuntius in Israel, Erzbischof Giuseppe Lazzarotto; der Patriarchalvikar für Jerusalem, Bischof William Shomali; der Patriarchalvikar für Israel, Bischof Giacinto-Boulos Marcuzzo; der Patriarchalvikar für hebräisch sprechende Katholiken in Israel, Rev. Fr. David Neuhaus; der Kustos des Heiligen Landes, Rev. Fr. Pierbattista Pizzaballa, OFM; der Vertreter der Deutschen Botschaft und Herr Bernd Mussinghoff, Repräsentant der Deutschen Gesellschaft für das Heilige Land.

 

Manuella Affejee

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