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Gepostet on 19 Jun 2015 in Lokalnachrichten, Politik und Gesellschaft, Slide

Brandstiftung in der Kirche von Tabgha

Brandstiftung in der Kirche von Tabgha

 

TABGHA – Der Kirche der Vermehrung von Brot und Fisch in Galiläa wurde in der Morgendämmerung am Donnerstag, den 18.6.2015 in Brand gesteckt. Es entstand beträchtlicher Schaden und zwei Menschen wurden verletzt.

Die christliche Gemeinde im Heiligen Land erwachte wieder einmal entsetzt nach dem verheerenden Anschlag auf die Kirche von Tabgha am Nordwestufer des Sees Genezareth. Das Feuer brach in der Nacht aus und wurde von der Feuerwehr, die um 3.30 Uhr eintraf, unter Kontrolle gebracht. Ein Video zeigt das Ausmaß des Feuers, das einen Großteil des Kreuzgangs vor der Kirche zerstört hat. Der Schaden wird auf 7 Millionen Schekel geschätzt. Noch schlimmer ist die Tatsache, dass ein älterer Benediktinermönch und ein junger Volontär, die in der Kirche waren, verletzt und mit Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht wurden.

Hebräische Worte wurden an die Wand gesprayt – aus einem Lobpreis, der dreimal täglich von gläubigen Juden „Aleinou LeShebeah“ rezitiert wird, eine Bitte an Gott, die Idole und Heiden zu vernichten.

Dieselbe Kirche wurde im April 2014 mutwillig beschädigt: Das Kreuz und der Altar wurden von einer Gruppe Jugendlicher zwischen 13 und 15 Jahren mit Steinen beworfen und bespuckt.

Dieses neuerliche Ereignis fördert nicht den Frieden zwischen Menschen aller Religionen. Darüber hinaus ermutigt dieser Gewaltakt Pilger und Touristen, die in Tabgha sehr präsent sind, nicht, das Heilige Land zu besuchen.

Stimmen werden laut, und der politische Bereich der christlichen Gemeinschaft verlangt eine dringende und rasche Untersuchung, um die Verbrecher dieses boshaften und schändlichen Wahnsinns zu verurteilen.

Bischof Giacinto Marcuzzo, Patriarchalvikar in Israel, hat die Benediktinergemeinschaft und den Ort am frühen Morgen zu einer ersten Inspektion bereits besucht.

Eine Stellungnahme der Vereinigung der Katholischen Orden des Heiligen Landes wird in Kürze veröffentlicht.

Pierre Loup de Raucourt

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