Pages Menu
Categories Menu

Gepostet on 16 Jan 2015 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese, Politik und Gesellschaft

Die Heilig Land Koordinationsgruppe befasst sich mit dem “Fall” Cremisan   

Die Heilig Land Koordinationsgruppe befasst sich mit dem “Fall” Cremisan  

Coordination-TS-à-Crémisan-300x200BEIT JALA – Die Bischöfe der Heilig Land Koordinationsgruppe nahmen am Dienstag, 13. Januar eine Ortsbesichtigung im Cremisan Tal vor, um sich über den Stand der Entwicklung zum Bau der Trennungsmauer zu informieren, deretwegen fünfzig palästinensische und christliche Familien von ihrem Land getrennt werden.

Das an den Grenzen zu Beit Jala gelegene, 1967 besetzte Cremisan Tal hatte am Dienstag 16 Teilnehmer der Heilig Land Koordinationsgruppe aus Europa, Nordamerika und Südafrika zu Besuch. Sie wurden von Fr. Faysal Hijazeen, dem Administrator der Pfarrei Beit Jala, begrüßt; Fr. Hijazeen wurde begleitet vom Anwalt der St. Yves Gesellschaft, der die Gesellschaft in Sachen Cremisan vertritt, sowie von Vertretern der Landbesitzer – Ricardo Hani – sowie dem britischen Generalkonsul.

In seiner Begrüßungsansprache versuchte Fr. Faysal den Sachverhalt zu erläutern und den Fall Cremisan/Mauerbau darzustellen. Die Anwälte der St. Yves Gesellschaft vertieften dann diese Erläuterung mit Hilfe von Landkarten und der Darstellung durchgeführter Untersuchungen, um die politischen und wirtschaftlichen Folgen des Projekts und seine Auswirkungen auf die Schwesternschule zu unterstreichen.

Die Mitglieder  der Heilig Land Koordinationsgruppe kamen hierher, um ihre Unterstützung für die Unterdrückten im Hl. Land zum Ausdruck zu bringen. Nach dem Besuch in Gaza kamen sie nach Beit Jala, um die rechtswidrige Entwicklung, welche das Tal bedroht, vor Ort zu sehen und beurteilen zu können. Zurück in ihren Pfarreien und Heimatländern werden sie zu Stimmen der Stimmlosen werden.

Als Vertreter der betroffenen Familien wies Herr Hani darauf hin, dass der Bau der Mauer auf dem Land von Bewohnern von Beit Jala einen Angriff auf das tägliche Leben der Menschen darstellt. Der Boden im Cremisan Tal – Landwirtschaft und eine große Zahl von Olivenbäumen – ist sehr fruchtbar. Die Beschlagnahme dieser Ländereien wird schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben der Familien haben, die das Land bebauen, und “ist ein Verbrechen das beendet werden muss”. Er schloss seine Ausführungen mit dem Hinweis auf die umweltschädlichen Folgen eines solchen Vorhabens in diesem Gebiet.

Viele Presseagenturen – lokale wie internationale – waren zugegen und konnten verschiedene Bischöfe und Priester wie auch den britischen Generalkonsul interviewen, um die klare Botschaft zu verbreiten “was passiert im Cremisan Tal und wie sind die palästinensischen Christen direkt betroffen?”.

 

Waseem Kasabri

3.jpg4.jpg5.jpg6.jpg7.jpg1.jpg2.jpgbish (7).JPGbish (10).JPGbish (14).JPGbish (15).JPGbish (19).JPGbish (21).JPGbish (23).JPGbish (26).JPGbish (30).JPGbish (32).JPGbish (35).JPGbish (43).JPGbish (44).JPGbish (48).JPGbish (50).JPGbish (51).JPGbish (52).JPGbish (54).JPGbish (56).JPGbish (57).JPGbish (70).JPGbish (75).JPGbish (76).JPGbish (78).JPGbish (79).JPGbish (88).JPGbish (90).JPGbish (93).JPGbish (97).JPGbish (100).JPGbish (102).JPGbish (104).JPG