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Gepostet on 6 Dez 2014 in Lokalnachrichten, Politik und Gesellschaft, Pressemitteilungen, Society of St. Yves

Der Fall Cremisan. „ein Fehler aus der Perspektive der Sicherheit“

Der Fall Cremisan. „ein Fehler aus der Perspektive der Sicherheit“

Cremisan-300x200PRESSEMITTEILUNG – Am 1. Dezember 2014 veröffentlichte die St. Yves Gesellschaft ein Kommuniqué über die Anhörung am Israelischen Hohen Gerichtshof am 30. November. Der Rat für Frieden und Sicherheit stellte fest, dass die Alternativen, die vom Israelischen Verteidigungsministerium vorgeschlagen wurden, ein „Fehler aus der Perspektive der Sicherheit seien und nicht zur Erreichung von Sicherheit eingesetzt werden können“.

Der Israelische Hohe Gerichtshof hielt am 30. November ein zusätzliches Hearing zu dem Fall betreffend den Bau der Trennungsmauer im Cremisan Tal. Das Ziel der Anhörung war es, die Meinungen der verschiedenen Seiten festzustellen zu den Alternativen, die das Israelische Verteidigungsministerium für den Bau der Trennungsmauer in Cremisan vorschlägt.

In ihrer Eigenschaft als Vertreter der Salesianer Schwestern drückte St. Yves die absolute Weigerung zu den neuesten israelischen Alternativen aus, die im Gegensatz zur Gerichtsentscheidung vom 7.8.2014 stehen, in der das Israelische Verteidigungsministerium angehalten wird, neue Alternativen zu suchen, die sowohl den Salesianer Konvent als auch das Kloster auf der palästinensischen Seite der Mauer belassen. Darüber hinaus betonte St. Yves, dass solche Alternativen das Prinzip der Einheit der Salesianer Orden, ihrer Ländereien, Gemeinde und Gebäude nicht berücksichtigen.

Der Rat für Frieden und Sicherheit stellte als amicus curiae fest, dass die Alternativen, die vom israelischen Verteidigungsministerium vorgeschlagen werden, ein Fehler aus der Perspektive der Sicherheit seien und nicht zur Erreichung von Sicherheit eingesetzt werden können.

Der Bürgermeister von Beit Jala, Dr. Salman betonte den schwerwiegenden Schaden der vorgeschlagenen Alternativen für die Gemeinde und ihre historische Verbindung zu ihren Ländereien, und Frau Vera Baboun, Bürgermeisterin von Bethlehem, fügte hinzu, dass solche Alternativen den Lebensunterhalt der Bewohner in Cremisan behindern – die meisten von ihnen sind Christen – und das wird unausweichlich zur ihrer Emigration aus dem Land führen.

Quelle: St. Yves Gesellschaft