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Gepostet on 14 Nov 2014 in Lokalnachrichten, Politik und Gesellschaft

Die Kirchenführer in Jerusalem zum Solidaritätsbesuch am Gelände des Felsendoms

Die Kirchenführer in Jerusalem zum Solidaritätsbesuch am Gelände des Felsendoms

Visite-Aqsa-november-2014-300x1841STATEMENT – Am Montagmorgen, den 10. November 2014, besuchte eine Delegation der Kirchenführer von Jerusalem das Gelände des Felsendoms zu einem Solidaritätsbesuch für Frieden und Versöhnung. Die Delegation veröffentlichte auch ein Statement gemeinsam mit dem Rat des Islamischen Waqf in Jerusalem.

Von Seite der katholischen Kirche waren Teil der Delegation Seine Seligkeit Fouad Twal, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, sein Vikar für Jerusalem und Palästina, Weibischof William Shomali, der Patriarchalvikar für die griechischen Katholiken in Jerusalem, Bischof Joseph-Jules Zerey und der Franziskanerpater Pfarrer Ibrahim Faltas.

Als ein Ergebnis des Besuchs wurde ein gemeinsames Statement im Namen der Kirchenführer und des Rates des Islamischen Waqf in Jerusalem veröffentlicht. Hier ist der vollständige Text:

Statement veröffentlicht von den Kirchenführer und dem Rat des Islamischen Waqf in Jerusalem

Am 10. November 2014, das entspricht dem 17. Muharrem 1436H, besuchte eine ranghohe Delegation von Patriarchen und Bischöfen der Hl. Stadt und Vertreter aller Kirchen in Jerusalem  das Gelände des Felsendoms. Sie wurden vom Direktor und von Mitgliedern des Islamischen Waqf Rates, vom Beraterstab des Awqaf und dem Gouverneur von Jerusalem empfangen.

Die beiden Seiten betonten die folgenden Prinzipien:

  • Die historische Situation (Status quo) in der Al-Aqsa Moschee (Haram Asharif) und ihren Höfen, allen Gebäuden, und in der Stadt Jerusalem, soll nicht geändert werden.
  • Sie betonten das volle Recht der Verehrung für Moslems und freien Zugang zur Al-Aqsa Moschee und das exklusive Besitzrecht für Moslems aus aller Welt.
  • Sie betonten die Bedeutung der Obhut des Haschemitischen Königreichs über die Al-Aqsa Moschee und die heiligen islamischen und christlichen Stätten in Jerusalem und im Hl. Land.
  • Sie unterstrichen die Kontinuität des Omar Ibn Al Khattab Vertrags, der Christen und Moslems in Form einer brüderlichen Koexistenz in der heiligen Stadt, die einzigartig ist in der ganzen Welt, vereint. Der Vertrag respektiert die Rechte der Christen zur Verehrung und ihre volle Religionsausübung.

Beide Seiten empfahlen, für das Ende der Ungerechtigkeiten zu beten und für die Schaffung von Sicherheit und Frieden in dieser Stadt, die ein Modell für friedliche Koexistenz sein sollte.

Die Kirchenführer und der Rat des Islamischen Waqf in Jerusalem

 

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