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Gepostet on 12 Nov 2014 in Neuigkeiten des Ordens, Orden vom Heiligen Grab

Das Lateinische Patriarchat bei der Investitur in Frankreich und in Deutschland

Das Lateinische Patriarchat bei der Investitur in Frankreich und in Deutschland

ORDEN VOM HEILIGEN GRAB – Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem, vertreten durch Weihbischof William Shomali, war bei den Investituren von 71 neuen Rittern und Damen in Frankreich und Deutschland zugegen. Eine bewegende Zeremonie eines Ordens, der sich schon immer durch seine geistige und materielle Unterstützung der Werke und Christen des Heiligen Landes auszeichnet.

Investitures-All-300x200Sechsunddreißig neue Mitglieder für die deutsche Statthalterei. Diese neuen Ritter und Damen stoßen zu der großen Gruppe der deutschen Ritter mit 1500 Mitgliedern und zu den 28.000 weltweit, die die Liebe zum  Heiligen Land miteinander verbindet.

Die deutsche Statthalterei hat sich immer sehr großzügig gezeigt mit einer straffen Organisation und ihrer Nähe zum Heiligen Land.

Seine Exzellenz Dr. Dickmann, Statthalter von Deutschland, begibt sich häufig hierher, um die Situation und Projekte des Lateinischen Patriarchats genau zu beobachten. Dieses Jahr hatten sich  viele Ritter und Damen um Dr. Dickmann geschart, als am 24. und 25. Oktober seine letzte Investitur als Statthalter stattfand. Dr. Dickmann wird nach zahlreichen verdienstvollen Jahren sein Amt an Dr. Detlef Brümmer übergeben.

Die sechsunddreißig neuen Mitglieder wurden von Kardinal Reinhard Marx und von Erzbischof Robert Zollitsch in Freiburg investiert.

Bei dem Abendessen, das der Investitur folgte, hielt Dr. Dickmann eine bewegende Rede, die die Versammlung als Zeichen der Dankbarkeit mit einem Stehapplaus honorierte. Dr. Dickmann ist eine hoch angesehener Persönlichkeit innerhalb der deutschen Statthalterei und des Ordens im Allgemeinen aufgrund seiner Integrität, seiner Großzügigkeit des Herzens und des Geistes, und auch seiner  Nähe zum Heiligen Land.

Zu diesem wichtigen Anlass waren das Mitglied des Großmagisteriums  Tom McKiernan und Vertreter aus Irland, Belgien, Spanien, der Schweiz und den Vereinigten Staaten gekommen. Weihbischof William Shomali, lateinischer Patriarchalvikar für Jerusalem und Palästina, vertrat das Heilige Land.

Im Mai nächsten Jahres wird Seine Seligkeit Patriarch Fouad Twal seinerseits nach Berlin zur nächsten Investitur reisen.

 

Fünfunddreißig neue Ritter und Damen für FrankreichInvestitures-FR-300x225

Vom 5. bis 7. September 2014 nahm die französische Statthalterei fünfunddreißig neue Mitglieder in Anwesenheit des Kardinal Großmeisters des Ordens, S.E. Kardinal Edwin O’Brien, des Generalgouverneurs S.E. Graf Borromeo Augustino, des Erzbischofs Antonio Franco und Weihbischof  Shomali, beide als Ehrengäste aus dem Heiligen Land, auf.

Die Investitur erfolgte in zwei Stufen. Am Abend des 5. September: eine Vigil – In Saint Denis fand dieses Abendgebet für die fünfunddreißig künftigen neuen Mitglieder des Ordens statt. Diese Initiative erinnert an die Investitur von Rittern im Mittelalter, denen einen Tag vor der Zeremonie eine ganze Nacht des Gebets auferlegt worden war. Während dieser Vigil legen die Kandidaten, die sich aktiv mehr als ein Jahr lang vorbereitet haben, ein Versprechen der Treue zu Christus und der Kirche ab und verpflichten sich, ihr Leben nach den moralischen und religiösen Prinzipien zu führen und die Initiativen und Bedürfnisse des Ordens zu unterstützen. Dabei geht es, wie von Papst Pius IX. gefordert, besonders um  die religiösen, karitativen, kulturellen und sozialen Einrichtungen der katholischen Kirche im Heiligen Land. Einmal investiert verpflichten sich die Ritter und Damen dazu, mindestens einmal in ihrem Leben ins Heilige Land zu pilgern, wobei sie die Pilgermuschel erhalten, was ihr Engagement besiegelt.

 

Die Investitur erfolgte am nächsten Tag, dem 6. September, in der Kathedrale der Auferstehung in Evry in Gegenwart von S.E. Dubost, Bischof des Ortes. Bei einem anschließenden Abendessen in Paris, unterstrich der Statthalter von Frankreich S.E. Pierre Murret-Labarthe die enge Beziehung der französischen Statthalterei mit dem Heiligen Land. Diese sehr aktive Statthalterei zeichnet sich durch ihre Großzügigkeit, ihre stete Gegenwart und regelmäßigen Pilgerfahrten ins Heilige Land aus. Wenn sich S.E. Pierre Murret-Labarthe gerade nicht in Jerusalem aufhält, dann nimmt er gerne und regelmäßig das Telefon in die Hand,  um Neuigkeiten aus dem Land und dem Patriarchat zu erfahren.

Myriam Ambroselli

 

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