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Gepostet on 30 Okt 2014 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Feier des Weltmissionssonntags in Jerusalem

Feier des Weltmissionssonntags in Jerusalem

DSC_0082-150x150JERUSALEM –  Am 19. Oktober feierte die Salvator-Pfarrei den Weltmissionssonntag mit großer Freude. Die Feier wurde von Bischof Shomali in Anwesenheit vieler junger Menschen geleitet und war geprägt durch das Zeugnis einer irakischen Schwester, die über die Mission unter Flüchtlingen in Erbil sprach.

Der Weltmissionssonntag wurde in der gesamten Diözese gemeinsam mit der Universalkirche beachtet. In Jerusalem wurde aus diesem Anlass in der Salvatorkirche eine Messe mit vielen jungen Menschen gefeiert.

Während der Feier berichtete Sr. Yamama, eine irakische Schwester von St. Joseph, über die Mission ihrer Schwestern bei Tausenden von Flüchtlingen, die im Exil in Erbil leben. Sie betonte, dass diese Menschen, die heimatlos geworden sind, dringend materielle und spirituelle Hilfe brauchen.

Die Messe wurde von Bischof Shomali, dem Lateinischen Patriarchalvikar für Jerusalem und Palästina, gefeiert. Er betonte den internationalen Charakter der Mission, „ein Auftrag, den Jesus selbst allen gegeben hat“.

„Die Mission der zwölf Apostel erntet ihre Früchte in diesen Tagen durch mehr als zwei Milliarden Getaufte“. Bischof Shomali betonte, dass „unsere Mission heute nicht notwendigerweise in ein weit entferntes Land gehen muss, wir sind aufgerufen, in unserer Umgebung missionarisch zu sein bei all jenen, die weit entfernt von Gott, aber auch vom Glauben und von der Kirche sind. Heute hat sich der Auftrag an die Welt geändert: Missionsländer der Vergangenheit stellen heute Missionare für die ganze Welt, besonders für Europa.“

Bischof Shomali erinnerte die Christen an ihre missionarische Pflicht ihren Brüdern gegenüber, im Besonderen gegenüber jenen, die unter Verfolgung leiden. „Sie brauchen unsere Gebete, aber auch unsere materielle Hilfe. Wir müssen sie unterstützen, indem wir ihnen Priester und Ordensleute schicken“. Die Worte klingen mit einem besonderen Echo nach dem Zeugnis von Schwester Yamama, mitten in dem aufgeheizten Konflikt im Nahen Osten.

Während der Gabenprozession wurde von einem Kind ein paar Schuhe vor den Altar gelegt, in Erinnerung an die Worte von Jesaja: „Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König (Jesaja 52:7). Ein Blick erinnert daran, dass der Missionar Begeisterung, Mut und Nächstenliebe braucht – aber auch gute Schuhe!

Myriam Ambroselli

 

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