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Gepostet on 2 Okt 2014 in Diözese, Priester

Die Priester des Lateinischen Patriarchats in Jordanien auf ihrer jährlichen Klausurtagung

Die Priester des Lateinischen Patriarchats in Jordanien auf ihrer jährlichen Klausurtagung

Reatraite-Clergé-en-Jordanie-2014-300x199Amman – „Die Person, die Sie anrufen wollen, steht im Moment nicht zur Verfügung.“ So lautet die Telefonauskunft der Priester des Lateinischen Patriarchats in Jordanien, die auf eine einwöchige Klausurtagung in das Besucherhaus der Rosenkranzschwestern in Dabouk gingen. Die Klausurtagung unter dem Titel „Wir kennen ihn, wir lieben ihn und wir folgen“ begann am vergangenen Montag, den 22.September und endete am 25. September 2014.

 

In diesem Jahr war Seine Seligkeit Patriarch Fouad Twal, begleitet von seinem Vikar in Amman, Erzbischof Maroun Lahham, persönlich involviert.

Am Beginn der Klausurtagung sprach er zu den Priestern und sagte: „Wenn du ein Instrument zur Messung der Frequenz der Zeit finden willst, und wenn du den positiven oder negativen Änderungen im Gewissen dieser Zeit und ihrer Gefahren und Hoffnungen folgen willst,…. hast du den Priester! Er ist in gewisser Hinsicht das Herz von Gott und Sein Gewissen. Gott hat den Priester in die menschliche Geschichte gesetzt mit einer besonderen Berufung: der große Sensor von Gott und Menschen zu sein. Seine Mission ist es, zu Gott und den Menschen zu sprechen, und er ist immer beiden nahe, trotz seiner schwachen und verletzlichen menschlichen Verfassung. Der Rückzug ist die Zeit im Jahr, in der wir Gottes Ruf an uns wiederentdecken, um Ihn zu erkennen, zu lieben und Ihm mehr und mehr zu folgen.“

Der Prediger der Klausurtagung war Pfarrer Hans Putman, ein Jesuit, der für seine Predigten nach der Methode des Ignatius bekannt ist.

„Der Priester in der Nachfolge Jesu, arm und keusch“, war das zentrale Thema der Klausurtagung in diesem Jahr. Jeder Tag bestand aus drei Meditationen, einer hl. Messe und Momenten des Austauschs.

Während der Klausurtagung sprach Pfarrer Hans über die Rolle der Jungfrau Maria, weil sie uns zu Gott führt und uns lehrt, Ihn uneingeschränkt zu lieben. Der Leiter der Klausurtagung erinnerte die Priester nachdrücklich daran, dass Gott dem Priester, der gerufen ist, mit Jesus zu sein, Freude gibt. Er betonte auch die Bedeutung von Armut und Keuschheit im Leben der Priester, die sich entschlossen haben, Jesus mit Freude zu folgen, auch in schwierigsten Zeiten.

Quelle: Abouna.org und Pfarrer George Ayoub

Artikel: Firas Abedrabbo

 

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