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Gepostet on 25 Sep 2014 in Patriarch, Politik und Gesellschaft, Regionalnachrichten

   König Abdallah: “Wir werden alles nur Mögliche tun, um die arabischen Christen zu beschützen und ihre Anwesenheit in dieser Region fördern”

  König Abdallah: “Wir werden alles nur Mögliche tun, um die arabischen Christen zu beschützen und ihre Anwesenheit in dieser Region fördern”

RéunionAbdallah-300x185AMMAN – Am 16. September 2014 hat seine Majestät König Abdallah verkündet, dass Jordanien die Schlinge um Terroristen und ihre Unterstützer enger ziehen wird, d.h. auch Nachbarstaaten unterstützen und mit seinen internationalen Verbündeten in der Anti-Terror-Bekämpfung zusammenarbeiten wird.

 

Er machte diese Aussagen während eines Treffens mit den Leitern dreier Regierungsabteilungen, anderen wichtigen Persönlichkeiten und religiösen Führern. “Wir arbeiten daran, Terroristen und ihre Unterstützer zu isolieren und ihre Finanzquellen auszutrocknen. Wir konzentrieren auch alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, um Konflikt-zerrissenen regionalen Staaten dabei zu helfen, die von einem Auseinanderfallen bedroht sind.” Als Teil dessen unterstützt Jordanien die regionale und internationale Koalition gegen Terrorgruppen und zum wiederholten Male führte der König aus “Jordanien ist immer in der Lage Herausforderungen jeder Art zu bestehen.” “Wir sind in einer Position der Stärke…ich bin zuversichtlich dass wir in eine bessere Zukunft gehen” sagte der König und hob hervor, dass er zum Schutz des Landes volles Vertrauen in die militärischen und Sicherheitskräfte hat”. “Wir arbeiten auf Grundlage einer klaren Planung auf allen Ebenen, um Extremismus zu bekämpfen und niederzuhalten”, erläuterte der König und betonte, dass der Kampf gegen Extremismus sowohl “sicherheitspolitische wie auch intellektuelle Aspekte” hat. “Wir sind einen langen Weg gegangen um dieses Phänomen zu bekämpfen”, sagte der Monarch und zählte eine Reihe von Maßnahmen und Bemühungen auf, die das Königreich über die letzten Jahre auf den Weg gebracht hat, um den interreligiösen Dialog, das Miteinander und die Toleranz zu stärken.

 

Das Königreich steht in Verbindung mit der Welt und den einflussreichen Hauptstädten um “seine wichtigen Interessen zu schützen und seinen Anteil an der Verfestigung der Sicherheit und Stabilität in der Region zu leisten, Krisen anzusprechen und abschließende Lösungen für diese zu finden” fügte er hinzu. Der Monarch führte aus, dass Jordanien immer “eine Oase der Sicherheit und Stabilität” für die sein wird, die hier Zuflucht suchen, und fügte hinzu, dass das Land alles nur Mögliche tun wird, um die arabischen Christen zu schützen und ihre Anwesenheit in dieser Region zu fördern. Er rief die Führer der Religionsgemeinschaften, Intellektuelle und die Medien auf, ihrer Verantwortung im Hinblick auf die Bekämpfung der extremen Ideologien wahrzunehmen und sie davon abzuhalten, das wahre Bild des Islam zu beschmutzen.

 

Fouad Twal, der katholische Patriarch von Jerusalem, führte aus: “Wir sind erleichtert, seine Majestät optimistisch wie immer vorzufinden, obwohl FouadAbdallah-300x185Jordanien und die Region mit so vielen Problemen belastet sind”; er stimmte dem Monarchen zu, dass Jordanien ein Musterbeispiel der Koexistenz von Muslimen und Christen ist. “Wir in Jordanien empfangen die Flüchtlinge; wir selbst sind nicht heimatlos – Jordanien hat den Heimatlosen immer Obdach und eine Heimat gewährt” führte er aus und lobte die Weisung des Königs einige Christen aufzunehmen, die den Irak verlassen haben.

 

Der Großmufti des Königreichs, Sheik Abdul Kareem Khasawneh, erwähnte dass der König die politische und wirtschaftliche Lage in Jordanien aufgezeigt hat und rief seinerseits zur Stärkung der religiösen Toleranz gemäß der Lehre des Koran auf. Khasawneh sagte, dass Moscheen, Gotteshäuser und religiöse Zentren eine Rolle dabei spielen müssen, die Werte des Islam zu verdeutlichen, die Toleranz zu fördern und Gewalt und Trennung zu verurteilen.

 

Quelle: Jordan Times