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Gepostet on 20 Sep 2014 in Patriarch, Reisen FT

Besuch des Patriarchen in Miechow, Polen

Besuch des Patriarchen in Miechow, Polen

TwalenPologne-300x200POLEN – Vom 06.-07. September fand in Miechow in Polen das dritte Symposium zum Hl. Land statt. Die Veranstaltung wurde von der polnischen Statthalterei des Ritterordens vom Hl. Grab zu Jerusalem, der Kommission für das Hl. Land in Krakau, der Pfarrei vom Hl. Grab in Miechow und den Behörden der Stadt sowie der Region organisiert.

Seine Seligkeit der Patriarch besuchte vor seinem Eintreffen in Miechow einige der Einkehrhäuser der Kongregation der Hl. Familie zu Nazareth; einige Schwestern der Kongregation arbeiten in Nazareth mit Bischof Marcuzzo, andere führen eine Schule in Haifa. In Krakau traf der Patriarch Kardinal Stanislaw Dziwisz, der ihn eindringlich einlud, zum Weltjugendtag, der in 2 Jahren in Polen stattfindet, wiederzukommen. Seine Seligkeit betete auch am Schrein der göttlichen Barmherzigkeit in dem neuen, Papst Johannes Paul II gewidmeten Zentrum in Lagiewniki.

 

Am Sonntagnachmittag, 06. September, begannen die Feierlichkeiten in Miechow. Nach den offiziellen Reden und Willkommensgrüssen an die Teilnehmer, unter denen Delegationen der Statthaltereien Grossbritannien und Österreich waren, eröffnete das Symposium mit dem Thema “Petrus ist zurückgekommen: die Pilgerreise Pauls VI ins Hl. Land vom 04-06. Januar 1964”. Danach begaben sich alle Teilnehmer in einer langen Prozession zur Kapelle des Hl. Grabes, wo der örtliche Ordinarius, Bischof Kazimierz Ryczan, die Messe zelebrierte und die Predigt hielt.

 

Später befassten sich drei Arbeitsgruppen mit dem Thema “50-jährige Wiederkehr des ersten Papstbesuchs im Hl. Land”. Der erste Redner sprach zur “Geschichte der Pilgerreise von Paul VI in das Hl. Land”, der zweite führte ein in die “Pilgerreisen von Johannes Paul II und Benedict XVI” und abschliessend erläuterte Patriarch Twal die “Politische und soziale Dimension der Apostolischen Reise von Papst Franziskus”.

 

Der Sonntag begann mit einem Treffen des Patriarchen mit den Damen und Rittern des Ritterordens vom Hl. Grab zu Jerusalem. In seiner Rede sagte er unter anderem dass “jedes Mitglied des Ordens in seiner Person einen Teil des Hl. Landes verkörpert”. Er machte deutlich und ermunterte sie, dass keine Zeit bei der Suche nach Frieden verschwendet werden dürfe und dankte ihnen für ihre Teilnahme an den Initiativen, mit denen das Leid in der Kirche des Mittleren Ostens gelindert wird.

 

Die feierliche, von S.E. Fouad Twal zelebrierte Messe war der Höhepunkt des Treffens in Miechow; sie wurde durch eine festliche Prozession auf dem Hauptplatz der Stadt vor dem feierlichen Einzug in die Grabeskirche eingeleitet. Während der auf italienisch gehaltenen Predigt, simultan übersetzt von F. Georgio Kraj, OFM, dem Vikar des Patriarchats für Zypern, sagte der Patriach: “Wir danken der polnischen Bischofskonferenz, die am 26. August, dem Festtag der Schwarzen Madonna von Jasna Gora, einen Tag des Gebets für die verfolgten Christen im Mittleren Osten, Irak, Syrien und Palästina ausgerufen hat”. Er beendete die Predigt mit einer Botschaft der Hoffnung: “Wir Christen im Hl. Land werden, mit Eurer Hilfe und Solidarität, nie verzweifeln oder enttäuscht sein.. wir erinnern uns an die Worte des Herrn…fürchtet Euch nicht, ich bin bei Euch…meinen Frieden gebe ich Euch… einen Frieden, den die Welt nicht geben kann, den Krieg nicht geben kann und den auch Reichtum nicht geben kann”.

Am Nachmittag wurde auf dem Hauptplatz ein künstlerisches Programm geboten. Unter anderem wurden der Überlebenskampf der Ritter im Mittelalter dargestellt, es gab eine Ausstellung div. Handwerke, traditioneller Produkte und es spielten diverse Volksmusikgruppen. Ein Konzert von Rony Tabash, einem arabischen Sänger religiöser Hymnen und traditioneller Lieder, fand besondere Aufmerksamkeit.

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Aus Anlass dieses dritten Symposiums über Jerusalem in Miechow wurde von der polnischen Post eine Briefmarke mit dem Bild von Fouad Twal begeben. Eine wunderschöne Überraschung und grosse Freude für die Gäste und Teilnehmer an dieser historischen Veranstaltung.

 

Fr. Jerzy Kraj OFM

Vikar des Patriarchats auf Zypern

 

 

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