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Gepostet on 16 Sep 2014 in Politik und Gesellschaft

Soforthilfe für Gaza – Solidarität muss praktisch sein – Ein Song für Gaza

Soforthilfe für Gaza – Solidarität muss praktisch sein – Ein Song für Gaza

Photo concert1Laut OCHA Jerusalem wurden in den fast zwei Monaten andauernden Kämpfen in Gaza  mehr als 2.000 Menschen getötet und  über  10.000 Menschen verletzt, darunter ein hoher Anteil Zivilisten mit vielen Kindern und Frauen. Bis zu 1.000 Kinder werden mit bleibenden Behinderungen leben müssen und etwa 1.500 Waisen benötigen Schutz. Die Bombardierungen machten 500.000 Menschen zu Flüchlingen, die Schutz in den Schulen der UN suchten, etwa 100.000 davon werden längerfristig obdachlos bleiben.

Nur noch 2 % der Wasserressourcen Gazas sind trinkbar – die Wasseraufbereitungsanlagen werden immer wieder zerstört. Viele Straßen in Gaza sind wegen der Zerstörungen nicht einmal mehr erkennbar. 1,5 von 1,7 Mio. Menschen sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen.

Hinsichtlich der Versorgung mit Nahrungsgütern, Wasser und Energie sind die Palästinenser im Gazastreifen auf die Hilfe aus dem Ausland angewiesen, so auch die kleine katholische Pfarrei des Lateinischen Patriarchats in Gaza, die selbst viele hunderte von Flüchtlingen aufgenommen hat. Das neue Schuljahr soll, wie auch in Bayern, wieder beginnen, aber es wird nicht so unbeschwert beginnen, wie für die Kinder in Deutschland. Die Schulen sind zerstört, noch immer sind viele Flüchtlinge dort untergebracht, die Eltern können das Schulgelt nicht aufbringen, die Kinder sind aufgrund der Geschehnisse traumatisiert.

All diese schrecklichen Ereignisse haben drei deutsche Jugendliche, Cristina, Stefania und Anna-Maria Frua, verbunden mit der Kirche des Heiligen Landes durch ihre Erstkommunion in der Lateinischen Kirche von Beit Sahour und Firmung in Ramallah, intensiv von Deutschland aus verfolgt.Photo concert3

Stets verbunden über die sozialen Medien mit ihren Freundinnen im Heiligen Land wurden sie stets über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden gehalten.

Spontan hat sie dies veranlasst in irgendeiner Form ihre Solidarität mit diesen Menschen zu beweisen.

So organisierten sie kurz entschlossen ein Benefizkonzert in ihrer Schule, bei dem den Kindern Palästinas der erste von Cristina Frua geschriebene Song, der dort auch zur Uraufführung kam, gewidmet wurde.

Der bei diesem Ereignis gesammelte Spendenbetrag konnte anschließend ins Heilige Land überwiesen werden. Ein kleiner Beitrag zu der großen Not, der aber von ganzem Herzen kommt.

Die Redaktion

 

 

Wenn auch Sie helfen wollen:

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Bank: Pax-Bank, Köln

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Kennwort: Schulen Gaza