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Gepostet on 29 Aug 2014 in Besuche FT, Patriarch, Regionalnachrichten

Patriarch Twal lobt die Unterstützung Jordaniens für die Christen Mosuls

Patriarch Twal lobt die Unterstützung Jordaniens für die Christen Mosuls

Patriarche-visite-refugee-300x185JORDANIEN – Am Mittwoch, den 27. August besuchte der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, die nach Jordanien geflüchteten Christen aus Mosul. Er lobte Jordaniens offizielle Bemühungen, um das Leid der aus Mosul stammenden und geflüchteten Christen zu lindern.

 

Bei einem Besuch in dem mit der katholischen Kirche verbundenen Zentrums, das die aus Mosul und anderen irakischen Städten Vertriebenen beherbergt, sagte Patriarch Twal: “Seine Majestät König Abdullah II hat an der Erhaltung der arabisch christlichen Identität immer Interesse gezeigt, so wie er im vergangenen Jahr eine Konferenz einberufen hat, um über die Herausforderungen für die christlichen Araber zu diskutieren. In diesen Tagen setzt er dies durch seine erhabenen Taten, seine Liebe und Fürsorge, mit denen er die Türen des Königreiches öffnet, fort, um die auf der Flucht vor Verfolgung und Unterdrückung befindlichen Brüder und Schwestern willkommen zu heißen.
“Bei jeder Krise öffnet Jordanien seine Türen weit, und wir sind sehr dankbar dafür.” Darüber hinaus lobte er  in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Caritas, die Bemühungen der Caritas bei der Bereitstellung von Unterkunft, Nahrung und Medizin für Hunderte von Menschen, die in den vergangenen Wochen auf der Suche nach einem sicheren Platz hierher kamen. Er führte aus, dass die Caritas in Jordanien  vor 45 Jahren gegründet wurde und seither immer im  Dienste der Bedürftigen und Armen stand, sowie derjenigen, die an die Tür klopfen auf der Suche nach Frieden.

 

Patriarch Twal besuchte auch die Häuser der aus Mosul in die lateinische Kirche in Marka Geflohenen und hörte sich die Berichte von PfarrerKhalil Ja’ar, Regionaldirektor der Messengers of Peace Association, an. Er besuchte die römisch-katholische Kirche von Mar Elias in Marj Al Hamam, wo ihm Pfarrer P. George Sharayha berichtete. Später besuchte er dann das Zentrum Unserer Lieben Frau des Friedens, wo er  vom  Direktor des Zentrums, Pfarrer Ala ‘Alamat, über die aktuelle Situation in Kenntnis gesetzt wurde.

Der Patriarch vermittelte eine Botschaft der Unterstützung und der Hoffnung für die Familien aus dem  Irak. Er sagte: “Sie haben die Dinge, die ihnen am Herzen lagen, hinter sich lassen müssen, aber Sie haben zu Ihrem Glauben gehalten. Daher lassen sie sich nicht von Trauer und Verzweiflung überwältigen und seien sie dem Herrn dankbar, der sie mit seiner Gnade in die Sicherheit des Haschemitischen Königreichs von Jordanien geführt hat. Unser Dank gilt den Bemühungen Seiner Majestät dem König und den humanitären Zentren, die Sie mit dem versorgen, was für ihr kostbares Leben wichtig ist. ”

 

Der Patriarch wiederholte auch seine Verurteilung der Gräueltaten, denen die irakischen Bürger im Allgemeinen und die Christen im Besonderen ausgesetzt sind. Er sagte, dass das, was dort passiert, zeige, dass der Mensch sich im Angesicht seiner Mitmenschen in einen Wolf verwandeln kann,  auf der anderen Seite aber befähige die Liebe den Menschen dazu, sich mit sich selbst und seinen eigenen Ideen in Einklang zu bringen, und in der Konsequenz auch mit seiner Religion und seinen Mitmenschen.

Patriarch Twal erinnerte an die Ansichten Seiner Heiligkeit Papst Franziskus und der Patriarchen, die nach Erbil gegangen waren, um ihre Solidarität mit den Vertriebenen auszudrücken: “Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um das Zusammenleben zu bewahren, für den Terrorismus gibt es keine Religion, und der echte Islam hat nichts mit den Straftaten gegen die Christen zu tun, die im Laufe der Geschichte zum Aufbau ihrer Heimat und der Gesellschaft beigetragen haben.”

Patriarch Twal wurde bei seinen Besuchen von Erzbischof Maroun Lahham, P. Noor Al-Qis Mousa , dem Vikar der syrischen Katholiken, Mr. Wael Suleiman, Direktor der Caritas, und von Pfarrer  Rif’at Bader, Direktor des katholischen Zentrums für Studien und Medien, begleitet.

 

Quelle: abouna.org

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