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Gepostet on 16 Mai 2014 in Orden vom Heiligen Grab, Projekte, Projekte des Ordens

Der Kindergarten von Birzeit

Der Kindergarten von Birzeit

CrècheBirzeitBIRZEIT – Der Kindergarten von Birzeit ist unentbehrlich für die palästinensischen Familien in dieser kleinen Stadt mit 60% Christen. Vor kurzem wurde er mit dem Ziel, ihn zu modernisieren, umgebaut.

Der Kindergarten von Birzeit gehört zum Netz von 12 Kindergärten des Lateinischen Patriarchats im Heiligen Land.

Die meisten von ihnen müssen dem Standard angepasst werden, um den Familien einen ordentlich Dienst anbieten zu können und die Kinder sicher unterzubringen.

In Birzeit fehlten der Struktur die Sicherheitsstandards und die Sicherheit der kleinen Kinder konnte nicht mehr gewährleistet werden.

Auch die Räumlichkeiten waren nicht mehr funktionsfähig, um den Bildungsbedürfnissen der Kinder zu entsprechen, und so musste alles neu durchdacht werden.

Der neue Kindergarten steht nun 70 Kindern zur Verfügung. Der größte Teil dieser Kinder wird dann auch die Grundschule des Lateinischen Patriarchats besuchen . Dies ist auch das Ziel der Kindergärten des Patriarchats : Die Kinder auf die Schule vorzubereiten, sie von klein auf daran zu gewöhnen, sich in einem pädagogischen Umfeld zu integrieren.

Der Kindergarten in Birzeit beschäftigt vier Frauen. Die Schulen und Kindergärten des Patriarchats sind zweifellos ein großer Arbeitgeber für die Christen. Diejenigen, die dort arbeiten, bleiben im Durchschnitt zwölf Jahre , was eine Entwicklung in der beruflichen Karriere ermöglicht und so die Qualität des angebotenen Bildungsprogramms sichert.

Die vom Lateinischen Patriarchat dank der großzügigen Unterstützung des Ritterordens vom Heiligen Grab durchgeführten Arbeiten ermöglichen es nun, die Kinder sicher unterzubringen und ihnen eine qualitativ hochwertige Bildung zukommen zu lassen.

Das erneuerte Gebäude ist nun modern, die Klassenzimmer und Räume sind mit den notwendigen Lehrmitteln und Spielen ausgestattet.

Das Schwierigste war, das Gebäude zu sanieren. In der Tat war der Zugang zu dem Kindergarten nur über eine steile Treppe möglich; zu gefährlich und riskant für die kleinen Kinder. Die Außenanlagen für das Spielen wurden auf eine Ebene gebracht und auch der Spielplatz wurde durch neue Geräte ersetzt.

Für heiße Tage wurde ein schattiger Bereich ausgestattet. Das Gebäude wurde mit vier neuen Sanitäranlagen im Innen- und Außenbereich ausgestattet.

Die Klassenräume sind saniert, gut belüftet und mit Heizung sowie Klimaanlage und sogar einem Feuerlöscher ausgestattet. Durch eine neue Eisentür, sicherer als die vorherige, erreichen nun die Kinder und ihre Familien diesen verwandelten Kindergarten.

 

Myriam Ambroselli