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Gepostet on 2 Mai 2014 in Lektüren, Patriarch, Rede und Interviews FT, Sich informieren, Uncategorized

“Jerusalem, die Hauptstadt der Menschheit”

“Jerusalem, die Hauptstadt der Menschheit”

IMG_3611-300x200JERUSALEM – April 2014. Ein paar Wochen vor der Reise Papst Franziskus ins Heilige Land beschreibt Erzbischof Fouad Twal, seit 2008 der zweite arabische Patriarch von Jerusalem der Lateiner, die Realität eines Teils der Erde, der von der Trennung zwischen den Christen und von einem Konflikt, der inzwischen schon 60 Jahre andauert, gekennzeichnet, aber auch ein Ort des Zeugnisses, des Dialogs, der Wünsche für Frieden und der Hoffnung – vor allem bei den jüngeren Generationen – ist.

In einem von dem Journalisten Nicolas Scopelliti geführten Interview in Buchlänge mit dem Titel ” Jerusalem, die Hauptstadt der Menschlichkeit”, erschienen im italienischen Verlag La Scuola (S. 268, 15,50 € ) , zeichnet Seine Seligkeit ein breites Bild zwischen Geschichte und aktuellen Ereignissen ( inklusive Hintergründe ) . Die Kirche von Golgatha und die Reisen der Päpste nach Israel und Jordanien zwischen Seelsorge und Diplomatie , die Probleme der Christen und die Religionsfreiheit , Glaube und Politik, Evangelisierung und Kultur, Bildung und Politik, das Zweite Vatikanum aus der Sicht des Nahen Ostens, die besetzten Gebiete und das Nachbarland Jordanien ( wo Erzbischof Twal geboren wurde) , die Instrumentalisierung von Religion seitens der Juden und der Muslime …

Aber das ist noch nicht alles. In dem Interviewer beantwortet er auch Fragen seine Biografie betreffend, von den Jahren an der Spitze der Kirche von Tunis ( ohne dabei Bettino Craxi zu vergessen ), über die als Diplomat in Honduras, dann in Ägypten, Deutschland , Peru, mit kurzen Unterbrechungen im Staatssekretariat. Und es gibt Raum für die Beziehungen zu den Päpsten: von Paul VI zu Johannes Paul II., von Benedikt XVI zu Franziskus. Ein wichtiges Buch, um die Kirche von heute von dem Ort aus zu sehen, wo Jesus in die Geschichte eingetreten ist und wo die Erben der ersten christlichen Gemeinschaft versuchen, jeden Tag in Treue zu dem Mandat ihrer Herkunft zu leben.

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