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Gepostet on 29 Apr 2014 in Dialog, Ökumenismus

Ostern : Nach den dem Marathon der Zelebrationen Osterempfänge

Ostern : Nach den dem Marathon der Zelebrationen Osterempfänge

Voeux-article-300x199JERUSALEM – Die Zeit der großen religiösen Feiertage ist für die verschiedenen Gemeinschaften jedes Jahr die Gelegenheit Empfänge zu geben. Hinter dem sehr formalen Aspekt dieser Treffen steht der echte Wunsch nach brüderlichem Austausch und dem Fördern des ökumenischen und interreligiösen Dialogs.
Dieses Jahr haben alle Christen ohne Ausnahme gemeinsam Ostern gefeiert. Trotz des großen Zustroms von Pilgern und der Polizeipräsenz in der Altstadt von Jerusalem, was den Zugang zu den Hl. Stätten stark verkompliziert hat, war die Stadt im Feiern des Todes und der Auferstehung von Christus vereint. Unter dem praktischen Gesichtspunkt aus ermöglichte das gleichzeitige Feiern gemeinsame Empfänge. Wenn Ostern nicht gemeinsam gefeiert wird, dauern diese zwei bis drei Wochen, heuer fanden die gemeinsamen Osterempfänge an nur drei tagen statt, vom 22. bis zum 24. April.
Drei Tage des Eilens von einem Patriarchat zum nächsten, von einer Gemeinde zur nächsten, um sich der Freundschaft und der angebotenen Schokolade zu erfreuen. Sobald ein Treffen endete, verließen jeweils ein paar ihre Gastgeber und eilten zum nächsten Ort, um dieselbe Gruppe dort wieder zu treffen. Eine endlose Parade, die jedoch den Vorteil hat, dass sich die dreizehn anerkannten Kirchen in Jerusalem treffen, Katholiken, Orthodoxe und Protestanten. Einige moslemische Vertreter nahmen auch an den Empfängen teil. Sie kommen um die Bedeutung des interreligiösen Dialogs und der Koexistenz im Herzen von Jerusalem zu unterstreichen.
Viele Gespräche drehten sich um den Besuch von Papst Franziskus, der primär die Katholiken betrifft, aber auch die Griechisch-Orthodoxen, die gleichzeitig den Patriarchen von Konstantinopel empfangen und an einem Treffen zwischen den beiden Kirchenoberhäuptern teilnehmen. Diese ökumenische Begegnung wird von den lokalen Pfarreien vorbereitet, die sich der Bedeutung der Einheit bewusst sind. Eine Einheit, die nicht nur ein Weg ist, die Stimmen der christlichen Minderheiten hörbar zu machen, sondern auch eine Einheit im Glauben, die auf der gleichen Freude über die Auferstehung Christus basiert.
Empfänge der palästinensischen Behörden
Die letzte Gruppe, die gute Wünsche überbrachte, war die palästinensische Behörde. Eine Delegation kam am 24. April 2014 zum Lateinischen Patriarchat von Jerusalem. Der Besuch des Papstes wurde hier aus einem mehr politischen Gesichtspunkt betrachtet. Das Versöhnungsübereinkommen zwischen der PLO (Organisation for the Liberation of Palestine) und der Hamas, die jeweils Palästina und den Gazastreifen beherrschen, wurde angesprochen. Dieses Abkommen plant in den nächsten Wochen die Bildung einer Regierung des nationalen Einheit.
Auch wenn diese Initiative von der israelischen Regierung verdammt wird, die jeden Kontakt mit der Hamas, die ihrerseits Israel nicht anerkennt, verweigert, ist sie doch ein Grund zur Hoffnung für Mahmoud Abbas, der „den Frieden und die Einheit des palästinensischen Volks wählt“, so sein Sprecher. „Die Einheit des palästinensischen Volkes fördert den Frieden, und es gibt keinen Widerspruch zwischen Versöhnung und Friedensverhandlungen“, fügte er hinzu.
Bischof Shomali, Patriarchalvikar für Jerusalem und Palästina, begrüßte diese Initiative und verlieh seinen Wünschen nach erfolgreicher Schaffung einer zukünftigen Regierung Ausdruck. Das Osterfest unterbricht den politischen Prozess nicht unterbricht, es gibt den durch die große Freude dieser Tage gestärkten Christen den Ansporn niemals aufzuhören die Einheit jeden Tag und jede Stunde zu suchen.
Pierre Loup de Raucourt
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