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Gepostet on 16 Apr 2014 in Projekte, Realisierte

Solarenergie: Zarqa, eine der ersten Kirchen in Jordanien.

Solarenergie: Zarqa, eine der ersten Kirchen in Jordanien.

ZarkaZARQA – Dort, wo die Sonne mehr als 300 Tage im Jahr scheint, kommt die Solarenergie genau zur richtigen Zeit. Eine Photovoltaik Anlage läuft mit voller Kapazität in der Pfarrei der Zwölf Apostel von Zarqa in Jordanien. Die Vorteile sind überragend, sowohl für die Wirtschaftlichkeit der Pfarrei als auch für die Umwelt.

 

Die Pfarrkirche der Zwölf Apostel von Zarqa in Jordanien ist die erste Kirche, die sich mit einer Solaranlage ausgestattet hat, wie das Unternehmen, das die Anlage installiert hat, bestätigt hat.

Eine tolle Initiative, weil sich dieses seit Anfang Februar installierte System als sehr nützlich, nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für die Umwelt, erwiesen hat. Es hat eine Kapazität von 10 kW / h und erzeugt wenigstens 14 kW / h pro Tag. Die tägliche Energieproduktion variiert zwischen 50 und 60 kW / h, auch im Winter.

 

Das sich in der Wüste von unfruchtbarem Land umgebene Zarqa ist allen möglichen Wetterkonstellationen ausgesetzt, die die Wintertemperaturen durchaus auf Frühjahrs- oder Sommer- Parameter bringt. Laut der jordanischen Wetterstatistik liegt die Anzahl der Sonnentage bei 300 Tagen im Jahr: somit hat die Stadt alle Vorraussetzungen, um der Pfarrei zu einem außergewöhnlichen Einkommen zu verhelfen.

 

Abgesehen vom wirtschaftlichen Nutzen erzeugen die Sonnenkollektoren saubere Energie, die auch als “grüne” Energie bezeichnet wird. Dieses System reduziert somit das Kohlendioxid (CO2), eine der Ursachen der Umweltverschmutzung. So hat die Anlage zwischen dem 2. Februar und dem 11. März 2014 insgesamt 1.890 kW / h erzeugt (das entspricht einem Durchschnitt von 50 kW / h pro Tag, fast die Hälfte des Tagesverbrauchs im letzten Jahr) und 1,3 Tonnen CO2 konnten verhindert werden. Was für ein Fortschritt! Und was für eine Ressource für die Umwelt!

 

Dieses tolle Projekt wurde von Pater Elijah Kurzum, Pfarrer von Zarqa, ein Priester voller Initiativen, Phantasie und Kreativität, ins Leben gerufen. Die Solaranlage beliefert auch die Schule, einen großen zweitstöckigen Komplex, der an die Pfarrei angeschlossen ist. Eine lobenswerte Initiative, die es verdient als Vorbild genommen zu werden.

Das Projekt wäre ohne die großzügige Spende von Oeuvre d’Orient nicht zustande gekommen. L’Oeuvre d’Orient ist eine französische im Jahr 1856 von einer Gruppe von Laien gegründete Organisation, die sich der Unterstützung der Christen im Nahen Osten verschrieben hat.

Ein herzliches Dankeschön an ‘Oeuvre d’Orient, für ihre Taten der Nächstenliebe im Dienste der Kirche des Nahen Ostens.

Bruder Jean-Paul Kissi, SCJ