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Gepostet on 15 Apr 2014 in Feiertage, Liturgisches Leben

“Beim Klang der Trommeln und Flöten, ruft zu eurem König, dem Retter”

“Beim Klang der Trommeln und Flöten, ruft zu eurem König, dem Retter”

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Rameaux petiteJERUSALEM – Am  Sonntag, den 13. April 2014 nahmen etwa 20.000 Christen des Heiligen Landes und aus der ganzen Welt in Jerusalem an der traditionellen Palmsonntagsprozession von Heiligtum von Bethphage zur Kirche von St. Anna, am Eingang zur Altstadt, teil. Ein feierlicher Beginn der Karwoche mit dem  Einzug Jesu in Jerusalem.

 

Alte Handschriften zeugen von der Existenz der Prozession anlässlich des Palmsonntags seit dem vierten Jahrhundert n. Chr. Siebzehn Jahrhunderte später ist die Tradition lebendiger denn je  und die christliche Gemeinschaft – vor allem der katholischen Kirche des lateinischen Ritus – hat daraus ein nicht zu versäumendes Ereignis am Beginn der großen Heiligen Woche gemacht.

 

Fast 20.000 Menschen (laut einem Sprecher der israelischen Polizei), mit Palmen in der Hand, versammelte sich zu diesem Anlass. Weniger als im letzten Jahr, als die Beteiligung bei 35.000 Gläubigen lag. Der Rückgang der Teilnehmer hat vor allem etwas mit dem  Fehlen von Christen aus Palästina zu tun. Trotz zahlreicher Appelle von NROs und der Kirche an den Staat Israel, den  Christen den Zugang während der Feierlichkeiten in der Heiligen Stätten zu ermöglichen, beschränkte sich die israelische Regierung auf, nur eine sehr begrenzte Anzahl von Genehmigungen zu erteilen. Dennoch erinnerte der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal: “Unsere Prozession ist die Prozession der Erlösung: Jesus, der König des Friedens, kam nach Jerusalem, in die Stadt, die niemals Frieden gekannt hat. Ohne Panzer oder Soldaten wird diese Prozession niemals Angst erwecken.

 

Eine festliche Prozession
Eine Flut von Gläubigen, darunter Vertreter vieler Pfarreien, singend und schreiend vor Freude, zogen fröhlich durch die Straßen und Stadtteile, woraufhin viele Bewohner an ihre Türen und Fenster eilten, um die Ursache für diesen Lärmpegel zu sehen. Die Gemeinschaft der Migranten, die hebräische sprechende Gemeinschaft, lokale Pilger und viele Pilger aus der ganzen Welt mit ihren Flaggen, die Kustodie des Heiligen Landes und Seminaristen legten gemeinsam diese hunderte von Metern zwischen Bethphage aus dem Löwentor zurück. Abgeschlossen wurde die lange Prozession von Patriarch Fouad Twal, begleitet vom Vikar für Jerusalem, dem Kustos, dem Apostolischen Nuntius und den Ritter und Damen des Heiligen Grabes.

 

Diese Prozession war auch der Anlass für eine große Parade der Pfadfinder. Mit dem Klang ihrer Dudelsäcke und Trommeln führten sie den Zug an. Ihre Fahnen, Uniformen und Musikinstrumente verliehen der Prozession eine besondere Feierlichkeit und  auf den Gesichter vieler Pfadfinder konnte man den Stolz sehen, diese Prozession anführen zu dürfen.

 

Die kurze Ansprache des Patriarchen spiegelt die Worte Papst Franziskus am gleichen Morgen wieder: “Wo befinden wir uns heute? Sind wir die Jünger, die bei Jesus um jeden Preis bleiben? Oder gehören wir zu denjenigen, die ihn ablehnen?.“ Dabei lud er alle dazu ein, ihr Gewissen zu prüfen. Anschließend segnete er die Menge und fordert sie auf,  für das Heilige Land zu beten. “In dieser Zeit teilen wir unsere Sorgen und unsere Schmerzen, und gehen ein in die Freude des Osterfestes.”

 

Pierre Loup de Raucourt

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