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Gepostet on 14 Dez 2013 in Lokalnachrichten, Politik und Gesellschaft

Sturm Alexa: Hilfsappell des Patriarchen für syrische Flüchtlinge

Sturm Alexa: Hilfsappell des Patriarchen für syrische Flüchtlinge

 Réfugiés-neige-300x183Pressemitteilung – Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Seine Seligkeit Erzbischof Fouad Twal, unterstreicht die Dringlichkeit der Unterstützung von Flüchtlingen in Syrien. Er appelliert an die Großzügigkeit aller, zur Unterstützung dieses Volkes, das von einem über 1.000 Tage andauernden Konflikt und den damit verbundenen alltäglichen Schwierigkeiten in ihrem Leben betroffen sind.

Nach einer Dürreperiode im Monat November, dem wärmsten der letzten 60 Jahre, haben die religiösen Führer der drei großen monotheistischen Religionen im Heiligen Land ihre Gläubigen dazu aufgefordert, für Regen zu beten. Als dieser dann Anfang Dezember kam, war dies ein Segen für die Erde und ihre Bewohner. Jedoch bergen diese Niederschläge aufgrund ihre plötzlichen Gewalt erhebliche Risiken. Sie entluden sich in diesen letzten Tagen des Jahres 2013 über dem Nahen Osten und bedeckten Jordanien, den Libanon, Israel und Palästina mit großen Mengen an Schnee. Es ist ein Segen für diese Gegend, aber es bringt auch viele Schwierigkeiten mit sich: es schneidet die Menschen von Elektrizität, materiellen Gütern, medizinischer Versorgung oder Nahrung ab.

Diese Zeiten großer Kälte bringt eine beunruhigende Situation mit sich und zwar die der syrischen Flüchtlinge. 2 Millionen von ihnen befinden sich laut Vereinten Nationen in den Nachbarländern von Syrien. Fast 75% dieser Flüchtlinge fand Asyl im Libanon und in Jordanien. Mehr als 50 % von ihnen sind jünger als 17 Jahre. Alle sind in Flüchtlingslagern untergebracht und befinden sich in einer sehr prekären Lage, oft ohne Strom und Trinkwasser. Der massive tägliche Ansturm von syrischen Flüchtlingen verhindert den Bau von neuen Häusern und zwingt die Menschen dazu, in dieser Kälte in Zelten und manchmal auch auf schneebedecktem Boden aus zu harren.