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Gepostet on 9 Dez 2013 in Lokalnachrichten, Politik und Gesellschaft

Einzug des neuen französischen Generalkonsuls in die Grabeskirche

Einzug des neuen französischen Generalkonsuls in die Grabeskirche

ConsuldeJéJERUSALEM – Am Dienstag, den 5. November kamen Weihbischof Shomali und der Kanzler des Patriarchats, Pfarrer George Ayoub, zum Jaffator, um den neuen französischen Generalkonsul Hervé Magro und seine Frau vor ihrem offiziellen Besuch in der Grabeskirche zu begrüßen. Keiner von beiden konnte sie dann zur Kirche begleiten, da die Zerstörung eines Hauses des Patriarchats bei Bethlehem die Präsenz aller Autoritäten der lokalen Kirche forderte.

Aber viele andere Geistliche als Vertreter der lokalen Kirche haben sich der Prozession der Franziskaner angeschlossen und den neuen Konsul und seine Frau in die Auferstehungskirche begleitet. Nachdem er die Oberen der Franziskaner, Griechen und Armenier begrüßt hatte, wurde Konsul Hervé Magro vor dem leeren Grab mit herzlichen Worten durch den Kustos P. Pierbattista Pizzaballa empfangen. Dieser unterstrich den lokalen und universalen Charakter der Heiligen Stadt und brachte seine Freude zu Ausdruck, dass die internationale Gemeinschaft,  und im Besonderen Frankreich, auch weiterhin den einzigartigen Charakter dieser Stadt bewahrten. Nach der Lesung und dem Segen des Kustos, folgte eine kurze Führung mit P. Stéphane Milovtich durch die Grabeskirche. Dann führte die Prozession zur St. Anna Kirche, die sich von den weißen Vätern verwaltet in Besitz Frankreichs befindet. Dort wurde das Te Deum angestimmt und es folgten Willkommensworte im Namen der Ortsgemeinde durch S.E. Erzbischof Michael Fitzgerald, ein Mitglied der Weißen Väter und ehemaliger Vorsitzender des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog und Nuntius in Ägypten.

Der Konsul antwortete ob der ihm zuteil gewordenen Ehren tief bewegt. Er sehe dies als Auftrag, die ihm anvertraute Verantwortung im Geiste der Demut und Hingabe zu leben. Er versicherte auch den Willen Frankreichs, sich weiter für die lokale christliche Gemeinde einzusetzen. „Die Weiterführung der schützenden Rolle Frankreichs ist nicht nur Gerede. Es handelt sich vielmehr um eine präsente lebendige Erinnerung. Falls wir geneigt gewesen sein sollten, dies zu vergessen, bringen uns die aktuellen Geschehnisse in dieser Region dazu, unserer Aufgabe, die Christen im Orient zu unterstützen, weiter nachzugehen“, so der französische Konsul. Den Vormittag schloss ein Empfang im Garten von St. Anna ab.

Die Redaktion

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