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Gepostet on 18 Nov 2013 in Neuigkeiten des Ordens, Orden vom Heiligen Grab

Mit dem Fahrrad 4600 Km von West nach Ost

Mit dem Fahrrad 4600 Km von West nach Ost

13-octobre-Départ-du-Best-Western-le-dimanche-13-octobre-3-300x137Jerusalem – Die sieben belgischen Pilger und Mitglieder des Ritterordens vom Hl. Grab zu Jerusalem, die von Brüssel Anfang August mit dem Fahrrad nach Jerusalem aufgebrochen sind, wurden im Patriarchat empfangen.

Nach einer beinahe drei-monatigen Reise von mehr als 4600 Km, erreichten die sieben belgischen Pilger, die von der Kirche unserer Frau von Sablon, der Kirche der belgischen Statthalterei der Ritter vom Hl. Grab aufgebrochen waren, ihr Ziel und übergaben Spenden im Wert von € 77.000, die für das Waisenhaus Creche in Bethlehem gesammelt worden waren.

Auf die Initiative eines Ordensmitglieds, Daniel van Steenberghe, organisierte die belgische Statthalterei diese wirklich außergewöhnliche Pilgereise. Zusätzlich zu zwei Mitgliedern, Michel Duponcheele – der schon zu Fuß nach Jerusalem gepilgert ist – und Ghislain de Faille, nahmen noch fünf Pilger an diesem Abenteuer teil. Ihre Tagesetappen wurden in einem Blog gepostet.

Sie kamen in Bethlehem und dann in Jerusalem an, wo sie von Weihbischof William Shomali, Patriarchalvikar von Jerusalem, dem belgischen Generalkonsul Hr. Bruno Jans und von Schwester Elisabeth Noirot, der Leiterin des Waisenhauses in Bethlehem, empfangen wurden. Bischof Shomali betonte die außergewöhnlichen Verdienste dieser Pilger, die nicht zögerten, für die Ärmsten des Hl. Landes an ihre Grenzen zu gehen. Es mußt hierbei erwähnt werden,  dass sie alle zwischen 61 und 72 Jahre alt sind. Der älteste Pilger, Jean-Claude Gourcy, nahm gleich nach der Ankunft froh und ohne zu zögern an der Olivenernte teil, um dem Waisenhaus zu helfen.

Seine Seligkeit Fouad Twal, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, nahm an dem Begrüßungsempfang teil und sagte, dass diese Pilgerreise nicht nur eine einzigartige persönliche Annäherung ist, sondern auch ein Beispiel für viele andere, die dem Hl. Land und insbesondere den christlichen Einrichtungen helfen wollen.