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Gepostet on 28 Sep 2013 in Neuigkeiten des Ordens, Orden vom Heiligen Grab

Pilgerreise der Statthalterei Deutschland nach Jerusalem

Pilgerreise der Statthalterei Deutschland nach Jerusalem

Lieutenance-allemande-010JERUSALEM – Im Rahmen einer Pressekonferenz, die am Freitag, den 27. September 2013 stattgefunden hatte, erklärten der Lateinische Patriarch, Seine Seligkeit Erzbischof Fouad Twal, und seine Exzellenz Dr. Heinrich Dickmann das Band, das die Deutsche Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem und das Lateinische Patriarchat insbesondere durch Sozial- und Bildungsprojekte verbindet. Diese Konferenz eröffnete ein historisches Wochenende für die Statthalterei von Deutschland im Heiligen Land, das eine Gruppe von 400 Pilgern, darunter 250 Damen und Ritter des OESSH ankommen sieht. Bei dieser Gelegenheit werden 25 neue Mitglieder des OESSH investiert werden.

Am heutigen Samstag, den 28. September wird der Patriarch von Jerusalem 25 neue Mitglieder des OESSH (8 Frauen, 12 Männer und 5 Priester) investieren. An die Journalisten und ganz besonders an S.E. Dr. Dickmann gewandt, erinnerte Erzbischof Fouad Twal nach der Konsulta, die in der vergangenen Woche in Rom stattgefunden hatte, an die Ziele des Ordens: “Die Heiligung seiner Mitglieder, eine stärkere Beteiligung seiner Mitglieder an der Seelsorge und dem Leben ihrer Ortskirchen und mehr Interesse und Sorge um das Lateinische Patriarchat und seine Bedürfnisse”. Bei der Pilgerreise der Ritter und Damen ins Heilige Land (moralische Verpflichtung des Ordens) erhalten sie vom Lateinischen Patriarchen von Jerusalem die Pilgermuschel. Heute werden 92 deutsche Mitglieder ihre Pilgermuschel erhalten. Dies stellt die größte Anzahl von Muscheln, die bisher übergeben wurden, dar.

Die Statthalterei Deutschland, die seit 80 Jahren besteht, und für ihre Großzügigkeit bekannt ist, hat 1400 Mitglieder ( 17 % davon sind Frauen und 12 % davon sind Priester). Statthalter Heinrich Dickmann drückte seine Zufriedenheit darüber aus, dass das Durchschnittsalter von 49 Jahren abnimmt. Beweis für die Dynamik und Bedeutung der jüngeren Mitglieder, die neuen Wind und “neue Perspektiven” einbringen.

Engagement für das Heilige Land

“Seit Ende des 19. Jahrhunderts, hat der Orden den Bau von 44 Patriarchatsschulen in Israel, Palästina und Jordanien finanziert, mit der Verpflichtung für die Finanzierung der laufenden Kosten aufzukommen”, bestätigte der Patriarch. Wir weisen darauf hin, dass sich diese Verpflichtung auf 22.000 Schüler bezieht. Der Patriarch betonte auch, dass die 68 Pfarrgemeinden des Patriarchats durch den Orden “dank der Großzügigkeit seiner Mitglieder” unterstützt werden.

Erzbischof Fouad Twal drückte seine Anerkennung über den Beitrag der deutschen Statthalterei bezüglich all der Bedürfnisse des Patriarchats, insbesondere des Priesterseminars in Beit Jala, aber auch bezüglich aller medizinischen, humanitären und sozialen Bedürfnisse (vor allem im Gaza-Streifen) oder der Bedürfnisse im Bildungsbereich (Stipendien, Instandhaltung von Schulgebäuden) aus…Es handelt sich aber auch um eine Unterstützung innerhalb der pastoralen Arbeit im Erzbistum: Sommerlager, Pfadfinderaktivitäten, Katechismus. Beachtenswert ist auch die deutsche Beteiligung an Restaurierungsarbeiten und den Neubauten in der Diözese: die Kirche von Madaba (Jordanien), ein neuer Trakt der Schule in Rameh und der Universität von Bethlehem, die Kirche und ein Jugendhaus in Rafidia, die Schule und der Spielplatz in Bir Zeit. Nicht zu vergessen sind auch die Patenschaften der Komtureien in Deutschland mit sechs lokalen Pfarreien: Beit Jala, Beit Sahour, Aboud, Ramallah, Birzeit und Zababdeh.

Christophe Lafontaine
Übersetzung aus dem Italienischen: Barbara Frua

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