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Gepostet on 1 Jul 2013 in Dialog, Ökumenismus

ROACO: Papst mahnt, religiöse Diskriminierung zu beenden

ROACO: Papst mahnt, religiöse Diskriminierung zu beenden

syrieVATICAN – Die Versammlung der Hilfswerke für die Kirchen des Orients (ROACO) hat vom 17.-20. Juni 2013 im Vatikan eine Konferenz zur Lage der Christen im Nahen und Mittleren Osten zusammenberufen. Am letzten Vormittag des viertägigen Kongresses empfing Papst Franziskus die Mitglieder in einer Privataudienz.

Das Thema der 86. Versammlung der ROACO lautete „Die Lage der Christen und Kirchen in Ägypten, Irak, Syrien und im Hl. Land“.

Unter den Teilnehmern in diesem Jahr befanden sich namentlich  S.S. Ibrahim Isaac Sidrak, Patriarch von Alexandrien für die katholischen Kopten, S.S. Raphael Sako I., Patriarch von Baghdad für die Chaldäer und der Apostolische Nuntius Mario Zenari von Damaskus. Das Hl. Land repräsentierten Weihbischof Giuseppe Lazzarotto, Apostolischer Delegierter in Jerusalem und P. Pierbattista Pizzaballa, Direktor der Kustodie vom Hl. Land.

ROACO wurde 1968 unter der Schirmherrschaft der Kongregation für die orientalischen Kirchen gegründet und versammelt heute zwanzig westliche katholische Organisationen, die die orientalischen Christen unterstützen. Kardinal Leonardo Sandri als ihr Präsident lädt die Mitglieder in der Versammlung ein, die Lage der Christen in ihren Ländern zu beschreiben, damit die Hilfswerke gezielter unterstützt werden können.

Die Diskussion konzentrierte sich diesmal vor allem auf das „tragische Schlachtfeld“ in Syrien, wie es P. Pizzaballa beschrieb. Die Lage der Christen im Hl. Land wurde durch Weihbischof Lazzarotto geschildert.

In seiner Audienz rief Papst Franziskus, besorgt um die vielen Menschen, die in Unsicherheit leben, wiederholt dazu auf, die Gewalt sowie die religiöse, kulturelle und soziale Diskriminierung zu beenden. Er bezeichnete das Heilige Land als „Heilige Stätten der Erlösung“.

Der Papst ermutigte seine Zuhörer, weiterhin Unterstützung zu leisten: „Tut alles, was in Eurer Macht steht, um den verwundeten Völkern, besonders dem syrischen Volk und den zahlreichen Flüchtlingen zu helfen. (…) Betet besonders für die Kirche in Syrien.“

Amélie de la Hougue