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Gepostet on 11 Jun 2013 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Ökumenische Konferenz über  die Situation der Christen im Nahen Osten

Ökumenische Konferenz über die Situation der Christen im Nahen Osten

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Macht,  soziale Ungerechtigkeit, die Gefahr des Extremismus und die christlich-muslimischen Beziehungen waren die Hauptthemen der Konferenz, die in Beirut vom 21.-25. Mai über die Präsenz und das Zeugnis der Christen im Nahen Osten stattfand. Auch der Patriarch hat dort eine Rede gehalten.

Er erinnerte daran, dass “wir Christen im Nahen Osten im Allgemeinen, und die Christen im Heiligen Land im Besonderen nicht Pilger in diesem Land sind, sondern ein  fester Bestandteil seiner Identität und seines Bodens”. Während der historische Moment des “arabischen Frühlings” den Nahen Osten an “einen gefährlichen und vorallem blutigen Wendepunkt” gebracht hat, bekundete S.S. Erzbischof  Fouad Twal seine Solidarität “für jede Flüchtlingsfamilie und jeden Toten, jeden Eigentümer eines abgerissenen Hauses in der gesamten Region, besonders in diesen gnadenlosen Tagen in unserem geliebten Syrien. Wir, die Kinder des Heiligen Landes,  verstehen sehr gut die Bedeutung der Wörter, Vertreibung, Entwurzelung, Ermordung, Ungerechtigkeit, Evakuierung und Exil “.

In diesem Zusammenhang versicherte der Patriarch, dass “es keinen Zweifel daran gibt, dass das palästinensische Problem im  Mittelpunkt all dieser Konflikte im Nahen Osten in den letzten hundert Jahren steht.” Und er stellt “schmerzhaft”  fest, dass “die Medien und die internationale Gemeinschaft aufgehört haben, an unser Elend zu erinnern und all ihre Aufmerksamkeit auf die Situation in Syrien konzentrieren”. Ihm zufolge darf sich die internationale Gemeinschaft  “dieser Wahrheit nicht entziehen”. Dann fügt er hinzu: “Wir fordern zu ernstem Einsatz für einen wahren Frieden im Heiligen Land mit der Beseitigung der historische Ungerechtigkeit, die das palästinensische Volk erlitten hat, auf. Auf der Grundlage von Gerechtigkeit, Wahrheit, Liebe und Freiheit, gemäß den internationalen Resolutionen, die täglich mit Füßen getreten werden, und von legitimen Menschenrechten, beginnend mit dem Recht auf Selbstbestimmung “.

Christophe Lafontaine