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Gepostet on 1 Jun 2013 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Zababdeh strahlt vor Jugendlichkeit, Optimismus und Hoffnung

Zababdeh strahlt vor Jugendlichkeit, Optimismus und Hoffnung

P1370363Sonntag, 12. Mai 2013. Für die Pfarrei von Zababdeh, im Norden der Westbank gelegen, war dies einer ihrer wichtigsten Tage: 30 Buben und Mädchen der dritten und vierten Schulstufe erhielten die Erstkommunion und 31 Buben der fünften und sechsten Schulstufe erhielten die Firmung. Zu Ostern wurden 19 Kinder getauft, während des ganzen Jahres waren es 50.

Dieser Tag war Anlass zu Freude und auch Dankbarkeit an Gott: für Abuna Nidal Kanzua, den Pfarrer der Gemeinde und seinen Vikar, Fr. Simon Hejazin, ebenso für Sr. Lorice, Sr. Alba und Sr. Rosarie von den Rosenkranz-Schwestern sowie für die gesamte Gemeinschaft der 2000 Katholischen Gläubigen und ganz besonders für Bischof Giacinto-Boulos Maracuzzo, der zu diesem Anlass eingeladen wurde.

Alle Kinder bereiteten sich gründlich auf dieses Fest vor. Bei ihnen waren auch ihre Eltern, Großeltern,  Geschwistern und Cousins. Zababdeh ist sehr kinderreich, jede Familie hat durchschnittlich 5 bis 6 Kinder. Der Pfarrer bemerkte dazu, dass dies ihnen allen ein Gefühl von Optimismus und Zuversicht in die Zukunft der palästinensischen Kirche und Gesellschaft geben würde.

Bischof Giacinto Boulos Marcuzzo, Vikar des Patriarchats, gab den typischen, allseits bekannten Ostergruß weiter. “Al-Masîh qâm, haqqan qâm” (Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden!). In seiner Predigt sprach er vom „Wert und Schönheit des Lebens, besonders vom neuen Leben der Christen im auferstandenen Christus, dem Leben der Kirche, der neuen Menschlichkeit, dem Leben der Gesellschaft, das die Christen durch die Werte des Evangeliums, durch ihr Zeugnis und ihren Einsatz ständig erneuern sollen. Die Sakramente, in diesem speziellen Fall die Eucharistie und die Firmung, sind wahrhaft Instrumente der Gnade, die der Herr seiner Kirche gab. Durch sie vereinigt sich Jesus mit jedem Christen, um ihn zu stets zu erneuern, ihn zu stärken und ihn durch den Heiligen Geist zu einem Zeugen und Apostel seiner Zeit und seines Landes zu machen“.

Am Ende der Heiligen Messe beglückwünschte Bischof Marcuzzo im Namen von Patriarch Fouad Twal die Kinder, ihre Familien und die Pfarrgemeinde und bedankte sich herzlich beim Pfarrer, beim Vikar, den Schwestern und den Mitarbeitern der Pfarre für die Vorbereitung der jungen Menschen auf die Firmung und die Erstkommunion und allgemein für die gute pastorale Arbeit, die in dieser Pfarre geleistet wird. Es handelt sich um eine sehr lebendige und dynamische Pfarrei, die dem Patriarchat schon einige gute Priester schenkte und der Gesellschaft einige prominente Persönlichkeiten, zum Beispiel bedeutende Professoren und Minister. Darüber hinaus freute sich Bischof Marcuzzo als ehemaliger Rektor des Priesterseminars in Beit Jala, dass er bei dieser Gelegenheit eine beträchtliche Anzahl an ehemaligen Seminaristen wiedersah. Dank der Ausbildung, die sie im Seminar erfuhren, wurden sie zu qualifizierten und geschätzten Angestellten im Dienst der Pfarrei und der Schule.

Von unserem Korrespondenten

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