Pages Navigation Menu

Vandalismus an der Dormitio Abtei

freitag_00-300x225JERUSALEM – Graffiti und antichristliche Beschimpfungen auf Hebräisch wurden in der Nacht des 30. Mai auf eine Mauer der Dormitio-Abtei und auf zwei Autos, deren Reifen alle zerstochen wurden, geschmiert. Das Kloster liegt auf dem Berg Zion in Jerusalem und gehört zur Gemeinschaft der deutschen Benediktiner, die die Parolen am Morgen entdeckt hatten. Auch die Türen des benachbarten griechisch-orthodoxen Friedhofs wurden mit Graffiti beschmiert.

Die Parolen vergleichen die Christen mit Affen und fordern zu Rache an Jesus auf. Dieser Vorfall ist der jüngste in einer Reihe von Profanationen christlicher Klöster im September und Oktober letzten Jahres, die Ziele solcher Angriffe geworden waren.

Am 4. September 2012 wurde das Tor des Klosters von Latroun in der Nähe von Jerusalem angezündet und deren Mauern mit antichristlichen Schriftzügen beschmiert. Eine Woche danach wurden Graffiti mit beleidigenden Worten auf Hebräisch an die Tür des Franziskanerklosters am Berg Zion in Jerusalem, ganz in der Nähe des Abendmahlssaals, einer der heiligen Stätten des Christentums in der Heiligen Stadt, geschmiert. Die rumänische Kirche des Heiligen Georg wurde zur Zielscheibe von Steinen, Flaschen und Müll.

Dazu S.E. Weihbischof Shomali, Vikar für Jerusalem: “Wir müssen diesen Taten von Vandalismus unbedingt ein Ende setzen, vor allem durch Förderung einer besseren Erziehung der Jugend, insbesondere in den Schulen. ˮ Überzeugt davon, dass es sich um einen “langfristigen Prozess” handelt, meint der Bischof, dass dazu “viel Geduld” nötig sein wird.

Für den Augenblick „verurteilt das Patriarchat diese Vorkommnisse in Jerusalem, das die Heilige Stadt für die drei Religionen (Judentum, Christentum und Islam) ist. Derartige Taten sind ein Versuch, das Zusammenleben zwischen den verschiedenen Gläubigen zu untergraben.”

Christophe Lafontaine

freitag_00.jpgfreitag_01.jpgfreitag_02.jpgfreitag_03.jpgfreitag_04.jpgfreitag_05.jpg
freitag_06.jpgfreitag_07.jpgfreitag_08.jpg