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Gepostet on 22 Mai 2013 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Das Fest des Hl. Jakobus in der Jerusalem Kehilla

Das Fest des Hl. Jakobus in der Jerusalem Kehilla

 DSC00090-300x223Jerusalem – Am Sonntag, den 5. Mai versammelten sich Mitglieder der Jerusalem Kehilla und Freunde des St. James Vikariates im Haus der Hl. Simeon und Anna, um das Fest des Hl. Jakobus zu feiern. Der Hauptzelebrant war Pfarrer Pierbattista Pizzaballa, Ordensoberster der Franziskaner im Hl. Land.

Das Fest des Hl. Jakobus ist wichtig für die Kirche in Jerusalem im Allgemeinen und für die Hebräische sprechenden Gemeinden im Besonderen. Der Hl. Jakobus legte, angeleitet vom Hl. Geist und mit großem Mut, fest, wie Juden und Nichtjuden in einer Gemeinde zusammenkommen könnten. Diese Entscheidung beeinflusste die Entwicklung der Gemeinde der an Jesus Glaubenden dahingehend, dass sie ein Ort des Friedens werden für die Menschen in Israel und die Nationen der Welt, die am Tisch des Herren zusammenkommen im gemeinsamen Glauben an Jesus, wenn sie an seinem Mahl teilnehmen.

Viele Freunde kamen zur Feier und füllten die Kapelle, und viele Priester versammelten sich mit Pfarrer Pierbattista um den Altar. Am Beginn des Gottesdienstes sagte Vater David, der für die Kehillot verantwortlich ist: „Wir heißen Pfarrer Pierbattista nicht einfach nur „willkommen“, sondern „willkommen zurück“, weil er dieses Haus gebaut und die Gemeinde hier viele Jahre lang betreut hat.“

In seiner Predigt unterstrich Pfarrer Pierbattista die Bedeutung der Einheit zwischen dem Wort, das wir sprechen und der Tat, die wir tun. Was jedoch in der gut gemeinten Tat wichtig sei, ist, dass sie ausgerichtet ist nach dem Willen Gottes. Wir tun Gutes nicht, um Ehre für uns selbst zu erlangen oder aus Angst vor dem Urteil anderer. Eine gute Tat ist nicht einmal eine Konsequenz auf einen Hilfeschrei. Die fruchtbringende Tat ist so gut wie Gott durch uns wirkt.

icon_saint-_jamesNach der Predigt und dem Gebet der Gläubigen für unsere Gemeinden und für alle, die es brauchen, wurde eine neue Ikone zum Hauptzelebranten gebracht, eine Ikone als Geschenk für das St. James Vikariat von einem italienischen Mönch, Andrea Bergamini, der bei den Franziskanern Theologie studiert und seit einigen Jahren in die Hebräisch sprechende Gemeinde kommt. Andrea „schrieb“ die Ikone, die den Hl. Jakobus mit den Aposteln und Älteren beim Apostelkonzil in Jerusalem zeigt, beschrieben in der Apostelgeschichte Kapitel 15. Während des Festes segnete Pfarrer Pierbattista die Ikone und platzierte sie am Ende der Messe an der Wand der Kapelle.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Gläubigen im Hof zum Weiterfeiern. Dank an all jene, die geholfen haben, das Fest zu organisieren, an Pfarrer Piotr, verantwortlich für die Jerusalem Kehilla, an Benny und die Mitglieder des Chores, an Andrea und Fra Alberto, der ihn unterstützt hat, und besonders an Pfarrer Pierbattista, der für einige Momente zu uns zurückgekehrt ist, um mit uns zu feiern.

Quelle: St. James Vicariate for Hebrew speaking Catholics in Israel

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