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Gepostet on 4 Apr 2013 in Großmagisterium, Orden vom Heiligen Grab, Projekte

Das Großmagisterium besucht die Baustellen des Patriarchats

Das Großmagisterium besucht die Baustellen des Patriarchats

Gd magistere article7.-11. März 2013. Die Heilig Land Kommission des Großmagisteriums des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem besichtigte im Heiligen Land mehrere vom Großmagisterium unterstützte Projekte. Pfarrer Humam Khzouz, der Generaladministrator des Patriarchats, begleitete die Mitglieder der HLK zu den einzelnen Stätten.

Man besichtigte die neue Kirche in Aqaba, das Kloster der Rosenkranzschwestern in Sweifieh und die Amerikanische Universität in Madaba. Die drei Mitglieder der Heilig Land Kommission waren: Dr. Christa von Siemens, Professor Thomas McKiernan und Dr. Michael Whelan. In diesen vier Tagen besichtigten sie zehn Projekte, die vom  Großmagisterium des Ritterordens vom Heiligen Grab gefördert werden. Dr. von Siemens, Präsidentin der Kommission meinte, sie sei „sehr beeindruckt vom Niveau der Arbeit und der Ausstattung.“

Wie man die Wahl für die Projekte trifft

„Normalerweise“, erklärte Dr. von Siemens, „kommen wir ins Heilige Land, um den Bedarf für jene Projekte, die das Lateinische Patriarchat vorschlägt, zu erheben.“ Gleichzeitig werden betreffenden Dossiers der geplanten Projekte dem Großmagisterium vorgelegt, bewertet und letztendlich fällt man eine Entscheidung über die Unterstützung einzelner Vorhaben entsprechend den Prioritäten des Patriarchats. Genaue Berichte und regelmäßige Besichtigungen folgen, um die Entwicklungsfortschritte zu überwachen. Dies geschieht unter der Aufsicht von Pfarrer Humam Khzouz, dem Generaladministrator des Lateinischen Patriarchats. Zweimal jährlich besichtigen Vertreter des Großmagisteriums im Heiligen Land jene Projekte, die vom Orden gefördert werden: solche, die jüngst ins Leben gerufen wurden, in Entwicklung befindliche oder fertig gestellte.

Beim aktuellen Besuch konzentrierte man sich auf Jordanien. Von den zuletzt beendeten Projekten war die Kommission besonders von der Kirche „Stella Maris“ in Aqaba wegen ihrer „schlichten Schönheit“ angetan. Die Kirche wurde am 14. Dezember eingeweiht. Tief bewegt feierte man am Sonntag, den 10. März die Gemeindemesse, zu der sich Familien, jüngere Paare und Kinder versammelten. Dr. von Siemens sagte, sie sei von diesem Besuch beeindruckt und sie habe bei dieser Gelegenheit erleben können, dass „das Christentum an diesen Orten lebt“. Die Gruppe besuchte auch Bischof Laham, den Patriarchalvikar für Jordanien. Das neue Vikariat in Amman wurde einige Monate zuvor fertig gestellt. Die Kommission besichtigte ebenfalls mehrere Klöster und Pfarrhäuser, die dank der Unterstützung der Ritter und Damen vom Heiligen Grab in jüngster Zeit renoviert wurden. Dazu gehören die Pfarreien von Ruseifeh, Misdar, Hashimi und das Kloster der Rosenkranzschwestern in Sweifieh.

Eines der wichtigsten Projekte ist die Amerikanische Universität von Madaba. Dabei handelt es sich um ein Unterfangen, das das Komitee schon seit einigen Jahren kennt. Am Montag, den 11. März, besuchte das Komitee die Universität, die an diesem Tag erstmals den Studienbetrieb aufnahm. Der Präsident der Kommission zeigte sich zutiefst beeindruckt von den guten Beziehungen, die zwischen den 850 Studenten verschiedener Nationalitäten und Religionen bestehen. Die Gruppe besichtigte auch den weiter nördlich gelegenen Ort Wahadreh, wo man soeben mit den Bau eines neuen Pfarrhauses begonnen hatte und bis zum Ende des Sommers fertig werden möchte.

Die Kommission besichtigte dann Fuheis, einen Ort, an dem 2013 ein neues Projekt startet. In wenigen Wochen will man mit der völligen Renovierung des Pfarrhauses beginnen.

Anerkennung

Und das, was blieb von diesen Tagen, an denen zehn Orte besichtigt wurden, war das Bild einer Kirche des Heiligen Landes, deren Steine dank der beständigen Unterstützung durch das Großmagisterium  überleben können und verschönert werden. Dr. von Siemens, einmal mehr betroffen von den Begegnungen mit den Christen im Heiligen Land, fasste die Reise mit den Worten zusammen: „Wir und nicht der Osten müssen den ortsansässigen Christen für ihre Präsenz in diesem Land dankbar sein“. Pfarrer Humam Khzouz, der die Kommission zu den verschiedenen Stätten führte, brachte stellvertretend für das Patriarchat seine Dankbarkeit zum Ausdruck: „Ohne das Großmagisterium wären diese Restaurierungen nicht möglich gewesen“. Er wünscht auch Dr. Michael Whelan, der aus Krankheitsgründen nicht dabei sein konnte, baldige Genesung.

Amélie de La Hougue

Gd magistère album