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Gepostet on 25 Mrz 2013 in Aktuelles des Heiligen Vaters, Kirche

Patriarch Twal unter den 180 Konzelebranten bei der Einführungsmesse des Heiligen Vaters

Patriarch Twal unter den 180 Konzelebranten bei der Einführungsmesse des Heiligen Vaters

Messe-inauguration-pape-François-300x150Rom – Tausende von Menschen kamen am Dienstag, den 19. März, auf den Petersplatz, um 6 Tage nach der Wahl die Einführung von Papst Franziskus mitzufeiern. Seine Seligkeit Fouad Twal, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, durfte als einer der Konzelebranten den neuen Papst begrüßen.

Kurz nach seiner Danksagungsmesse für die Wahl von Papst Franziskus in der Grabeskirche begab sich Patriarch Twal nach Rom, um an der Einführungsmesse des Heiligen Vaters teilzunehmen. 180 Kardinäle, Patriarchen und Erzbischöfe konzelebrierten am Fest des Hl. Josef mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. In seiner Predigt rief Papst Franziskus die Gläubigen auf, nach dem Vorbild des Heiligen Josef, dem Beschützer der Heiligen Familie, auch Hüter zu sein. Es sei die Berufung jedes einzelnen, „die Schöpfung zu wahren (…), Menschen liebevoll zu schützen, besonders diejenigen, die am meisten verwundbar sind“. Der Papst wiederholte mehrmals unter dem Applaus der 200,000 Gläubigen: „Wir dürfen uns nicht fürchten, freundlich und liebevoll zu sein!“ Der Heilige Vater beendete seine Predigt mit Worten der Hoffnung, die sich besonders an die Kirche im Nahen Osten zu richten schienen: „Auch heute, inmitten so großer Dunkelheit, brauchen wir ein Licht der Hoffnung, und müssen Männer und Frauen sein, die anderen Hoffnung bringen.“

Patriarchen der katholischen Ost-Kirchen versammelten sich in Rom

Messe-inauguration-pape-François-article-300x287Am Abend der Einführungsmesse von Papst Franziskus trafen sich die anwesenden katholischen Patriarchen der östlichen Riten bzw. ihre Repräsentanten auf Initiative des melkitischen Patriarchen von Antiochien und des gesamten Ostens, von Alexandrien und Jerusalem, Seine Seligkeit Gregor III., in der melkitischen Kirche Hl. Maria in Cosmedin. Die religiösen Führer besprachen die Rolle der Kirchen in den derzeitigen schwierigen Krisen des Nahen und Mittleren Ostens und die Notwendigkeit eines arabischen christlich-muslimischen Gipfeltreffens. Die Patriarchen betonten, dass eine friedliche Lösung des syrischen Kriegs und des israelisch-palästinensischen Konflikts gefunden werden muss. Die internationale Gemeinschaft müsse auf den Schutz der christlichen Präsenz in der Region aufmerkam gemacht werden.

Amélie de La Hougue