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Gepostet on 20 Mrz 2013 in Patriarch, Reisen FT

Der Patriarch in Italien “Wir sind Zeugen des Auferstandenen Herrn“

Der Patriarch in Italien “Wir sind Zeugen des Auferstandenen Herrn“

Mgr-Fouad-Italie-article-300x200Norditalien, 5-11 März 2013

Seine Seligkeit Fouad Twal, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, besuchte Norditalien. Friaul-Venezia Giulia und Veneto wurden Zeugen des christlichen Glaubens der Mutterkirche durch Messen, Treffen und Konferenzen.

Patriarch Twal begann seine kurze Italienreise in Triest. Auf Einladung von Bischof Giampaolo Crepaldi nahm der Patriarch an einer Konferenz organisiert von der Cattedra di San Giusto der Diözese von Triest teil. Seine Seligkeit meinte vor einem großen Publikum aus der gesamten Region dass „wir alles als Kinder und Nachfahren der Mutter Kirche alle Christen sind und Glaubenszeugen des auferstandenen Herrn und dass wir dies in Worten und Taten zu bezeugen haben.“

Anschließend erklärte der Patriarch den Grund für seine Anwesenheit in Friaul-Venezia Giulia. „Ich bin hier um mit euch den Mut und die Schwierigkeiten der Glaubensausübung der Christen im Heiligen Land zu erklären, die nun reduziert auf eine kleine Minderheit zwischen Juden und Moslems leben müssen, in einem komplexen religiösen, politischen und militärischen Umfeld, und wie schwierig es ist zwischen Besatzung und Checkpoints zu leben.“

In seiner Rede legte er auch einen Schwerpunkt auf die Jugend: „Der Friede von morgen wird gemessen werden an der Überzeugung und Umsetzung aller Menschen in der Region hinsichtlich der Erziehung der Kinder in Sachen Toleranz und gegenseitigem Respekt. Ich möchte die wichtige edukative Rolle der Familie, unserer Schulen und Universitäten, besucht von Christen und Moslems zugleich, um die jungen Leute vorzubereiten und zu erziehen, damit sie reife und verantwortungsbewusste Menschen werden, hervorheben.“

Patriarch Twal legte auch Zeugnis ab als Hirte der Mutterkirche in der Basilika Unserer Mutter der Wunder, in der Provinz Treviso in Motta di Livenza. Der Anlass war der 503. Geburtstag der Erscheinung der Mutter Gottes einem dort ansässigen Bauern. Der Verehrungsort ist einer der großen Orte der Marienanbetung in der Region Veneto. Jedes Jahr besuchen tausende von Pilgern die Unsere Mutter der Wunder Kirche um die Mutter Gottes zu ehren, genau dort, wo sie dem jungen Bauern Giovanni Cigana am 9. März 1510 erschienen ist. Zahlreiche Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem der Veneto und Friaul-Venezia-Giulia Region sowie der Lombardei waren bei der religiösen Feier gegenwärtig um mit dem Patriarchen der Mutter Kirche aus dem Heiligen Land zu sein und ihm seine Ehre zu erweisen, ihm, der auch der Großprior des Ordens ist.

Während der Homilie sprach er über die Beziehung zwischen der Kirche zu Jerusalem und der Diözese von Vittorio Veneto. Er unterstrich, dass die beiden Bischöfe des Heiligen Landes, Bischof Giacinto Marcuzzo und Bischof Ilario Antoniazzi, vor kurzem zum Leiter der Diözese von Tunis ernannt, von San Polo di Piave, einer Stadt nicht weit entfernt der Pilgerstätte Unserer Mutter der Wunder, her kommt.

Seine Seligkeit fasste zusammen indem er auf die Kooperation zwischen der Kathedrale von Motta di Livenza und der Basilika der Erscheinung von Nazareth, hinwies, welche 2010 beschlossen wurde anlässlich der 500 Jahr Feier der Marienerscheinung. Eine Gruppe von Priestern und Seminaristen von Beit Jala kamen zu dieser Feier nach Motta Livenza. Am Ende der Messfeier, die eine große Konzelebration zahlreicher Priester darstellte, widmete sich der Patriarch den Ritter und Damen vom Orden vom Heiligen Grab zu Jerusalem und deren Angehörigen.

Seine Seligkeit reiste weiter nach Vicenza und hielt dort eine Rede zur Lage der Christen im Heiligen Land. Er besuchte Bischof Benjamin Pizziol im Haus der Schwestern von St. Dorothea und tauschte sich mit den Händlern der Confartigianato Enterprises, der repräsentativsten Vereinigung von italienischen Handwerkern und KMUs, aus.

Nicola Scopelliti

Fotos von Giorgio Furlan

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