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Gepostet on 15 Mrz 2013 in Kirche, Stimme des Heiligen Vaters

Biografie von Papst Franziskus

Biografie von Papst Franziskus

pape François articleVatikanstadt, 13. März 2013 (VIS)-Hier finden Sie die Übersetzung aus dem Italienischen unserer Redaktion der offiziellen Biografie des neuen Papstes, die anlässlich des Konklave vom Pressedienst des Heiligen Stuhls  mit den Daten, die jeder wahlberechtigte Kardinal für seine Biografie zur Verfügung gestellt hatte, erstellt wurde.

Kardinal Jorge Mario Bergoglio SJ, Erzbischof von Buenos Aires (Argentinien), Ordinarius für die Gläubigen des Orientalischen Ritus in Argentinien, die über keinen Ordinarius des eigenen Ritus verfügen, mit Wohnsitz in Argentinien, wurde am 17. Dezember 1936 in Buenos Aires geboren. Er absolvierte einen Diplomabschluss als Chemietechniker, dann aber wählte er das Priestertum und trat in das Priesterseminar in Villa Devoto ein. Am 11. März 1958 trat er in das Noviziat der Jesuiten ein, studierte Geisteswissenschaften in Chile und 1963, nach seiner Rückkehr nach Buenos Aires, promovierte er in Philosophie  an der Fakultät für Philosophie des Kollegium Maximus „San Jose“ in San Miguel.

Zwischen 1964 und 1965 war er Professor für Literatur und Psychologie an der Hochschule des Kollegium der Immaculata in Santa Fe und  lehrte 1966 die gleiche Materie am Kollegium „El Salvador“ von Buenos Aires.

Von 1967 bis 1970 studierte er Theologie an der theologischen Fakultät des Kollegium «San José» in San Miguel, wo er promovierte. Am 13. Dezember 1969 wurde er zum Priester geweiht. Das Tertiat absolvierte er von  1970-71 in Alcalá De Henares (Spanien) bevor er am 22. April 1973 die feierliche Profess ablegte.

Er war Novizenmeister in Villa Barilari, San Miguel (1972 – 1973), Professor an der theologischen Fakultät, Provinzialrat und Rektor der Hochschule Maximus. Am 31. Juli 1973 wurde er zum  Provinzial in Argentinien ernannt. Diese Position hatte er sechs Jahre lang inne.

Von 1980 bis 1986 war er Rektor des Kollegiums Maximus und der Fakultäten für Philosophie und Theologie des gleichen Hauses und Pfarrer der Pfarrei von San José, in der Diözese von San Miguel. Im März 1986 reiste er nach Deutschland, um seine Doktorarbeit abzuschließen; dann schickten ihn seine Vorgesetzten an das  Kollegium „El Salvador“, von wo aus er an die Kirche Compañía de Jesús in Córdoba als Beichtvater und Spiritual ging.

Am 20. Mai 1992 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Auca und Weihbischof von Buenos Aires. Am 27. Juni desselben Jahres erhielt er in der Kathedrale von Buenos Aires die Bischofsweihe von Kardinal Antonio Quarracino, des Apostolischen Nuntius Erzbischof Ubaldo Calabresi und Bischof von Mercedes-Luján, S.E. Emilio Ogñénovich.

Am 3. Juni 1997 wurde er zum Erzbischof Koadjutor von Buenos Aires und am 28. Februar 1998, zum Erzbischof von Buenos Aires als Nachfolger des verstorbenen Kardinals Quarracino ernannt.

Er ist Autor der Bücher: «Meditaciones para religiosos “1982, «Reflexiones sobre la vida apostólica» von 1986 und “Reflexiones de esperanza» 1992.

Er ist Ordinarius für die Gläubigen des Orientalischen Ritus in Argentinien, die über keinen Ordinarius des eigenen Ritus verfügen und  Kanzler der katholischen Universität von Argentinien.

Zusätzlicher Hauptberichterstatter für die 10. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode (Oktober 2001).

Von November 2005 bis November 2011 war er Präsident der argentinischen Bischofskonferenz.

Von Johannes Paul II wurde er im Konsitorium vom 21. Februar 2001 zum Kardinal ernannt, mit der Titularkirche von San Roberto Bellarmino.

Er war ein Mitglied:

• folgender Kongregationen: für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung; für den Klerus; für die Institute geweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens;

• des Päpstlichen Rates für die Familie:

• der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika.

(Übersetzung aus dem Italienischen: Barbara Frua)