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Gepostet on 11 Mrz 2013 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Die Ordensleute des Heiligen Landes versammeln sich zum ersten Mal in Ibillin

Die Ordensleute des Heiligen Landes versammeln sich zum ersten Mal in Ibillin

Ibillin1-300x225Das Treffen vom 2. Februar in Ibillin war ein bedeutendes Debüt.  Zum ersten Mal versammelten sich über 200 Ordensleute der verschiedenen Riten in Galiläa um die Selige Mariam des gekreuzigten  Jesus, um gemeinsam ihr Gelübde zu erneuern. Die Initiative wurde vom bischöflichen religiösen Ausschuss unter der Leitung von Pater Joseph Nyugen Con Doan, unterstützt von P. Tardivy, O.P und P. Felet, S.C.J. angestoßen. Der Tag begann mit einem Besuch in Ibillin in dem was heute noch davon übriggebliebenen Haus der Seligen Mariam des gekreuzigten Jesu, ein exzellentes Symbol des “Lebens des Glaubens und der Kontemplation”, gemäß den Worten des Bischofs von Nazareth, S.E. Marcuzzo. Während der Kerzenprozession, die darauf folgte, beharrte Weihbischof  Marcuzzo auf dem Sinn dieses Festtages, die Darstellung Jesu im Tempel, indem er erklärte, wie dieses gleichzeitig “Darstellung” und “Begegnung „ sei (auf Griechisch spricht man vom Fest der Begegnung).  Der Weihbischof hob die Helligkeit und das Licht, das die Ordensleute in ihrem geweihten Leben tragen, vor allem durch die täglichen Begegnungen, hervor. S.E. Chacour, Melkitischer Erzbischof von Akko, leitete die Liturgie in byzantinischem Ritus in der Kirche der Bergpredigt in Ibillin, gemeinsam mit Weihbischof  Marcuzzo und S.E. Moussa El Hage, dem maronitischen Erzbischof,  und weiteren Priestern. Während dieser Messe konnten die Ordensleute der verschiedenen Riten ihr Gelübde erneuern. Auf die Liturgie folgte ein brüderlicher  Moment, der  von der Gruppe Shalom untermalt wurde…Hier weckte die musikalische Darstellung des “Song of Erea” die Begeisterung der Menge. Um 15 Uhr begaben sich dann alle Gemeinschaften für eine Zeit des Gebets nach Nazareth  vor die Grotte der Verkündigungsbasilika, gefolgt von der Vesper und einem biblischen Gang im Marien-Zentrum.

Amélie de La Hougue

 

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