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Beit Safafa: Empfang der neuen Wohnungen und Schlüsselübergabe

IMG_0201-300x225JERUSALEM – Eine neuer Wohnkomplex in Beit Safafa (eine kleine Wohngegend in Süd – Jerusalem) steht vor der Vollendung. Die ersten Appartements stehen zur Verfügung. Am Donnerstag, den 21. Februar, empfingen neun der zukünftig dort wohnenden Familien die Schlüssel vom Lateinischen Patriarchat in Jerusalem. Dieses Wohnprojekt hat zum Ziel, die Präsenz von Christen in Jerusalem zu stärken.

Die Schlüsselübergabe der ersten Einheiten des neuen Gebäudekomplexes wurde am Donnerstag, den 21.2.2013 im Lateinischen Patriarchat in festlicher Atmosphäre abgehalten und spiegelte die Freude der zukünftigen Bewohner wider. Anwesend waren die neun neuen Bewohner. Alle waren stolz und glücklich. Ende März – abhängig von den noch ausstehenden Arbeiten – werden weitere Familien ihre Schlüssel empfangen. Eine offizielle Eröffnung ist im Frühling mit dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal, geplant.

Bauen gegen die Emigration

Am Ende werden 80 Wohnungen an die Bewohner, die zumeist Christen oder muslimischen Glaubens (zwei Familien) sind, übergeben werden, um, so Bischof Shomali, Patriarchalvikar von Jerusalem, der dieses Projekt initiierte, „mehr Freundlichkeit zu schaffen“. Seine Vision war es , Christen in Jerusalem – besonders junge Paare – beim Erwerb dauerhafter Wohnungen zu unterstützen, um sie damit zu motivieren, im Hl. Land zu bleiben, die Emigration zu stoppen, die durch die schwierige gesellschaftspolitische Situation besteht, und sicherzustellen, dass sie eine bessere Lebensqualität und Würde finden. Das ist der Grund, warum das Lateinische Patriarchat sich entschlossen hat, in dieses Projekt zu investieren und damit der dringenden Notwendigkeit für Unterkünfte nachzukommen „für die palästinensische Gemeinde im Allgemeinen und die christliche Gemeinde im Besonderen“, betonte Bischof Shomali.

Zu sagen, dass dieses Projekt das Ergebnis der Vorsehung sei, ist kein Euphemismus. Es muss wirklich gesagt werden, dass dieses wichtige Werk durch einen richtigen Hindernislauf gegangen ist. Bischof Shomali sagt:“ Als wir diesen Traum, Wohnungen für junge Leute zu bauen, hatten, hatten wir kein Land. Als wir das Land kauften, hatten wir keine Baugenehmigung. Als wir die hatten, fehlte uns das Geld. Es war daher notwendig, von einer lokalen Bank zu borgen, und wir profitierten von der Hilfe der italienischen Regierung und des Ritterordens vom Hl. Grab. Eine Gedenktafel wird unsere Förderer ehren und unsere Dankbarkeit ihnen gegenüber ausdrücken.“

Es dauerte etwas weniger als zehn Jahre, dieses Landprojekt zu vollenden. Die Wohnungen haben eine Größer von 100 m², jede mit einer Veranda, einer Garage und einem Lagerraum. Der Komplex liegt einen Kilometer von Tantur entfernt und genießt eine schöne Aussicht, eingebettet zwischen Patt und Gilo, am Stadtrand von Bethlehem.

Christophe Lafontaine

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