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Gepostet on 19 Feb 2013 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Tabgha geht Partnerschaft mit Rom und “UNITALSI” ein

Tabgha geht Partnerschaft mit Rom und “UNITALSI” ein

Tabgha-albumTABGHA – Am 26. Januar 2013 wurde der biblische Ort Tabgha (in Galiläa) mit der italienischen  Organisation UNITALSI (Italienischer kirchlicher Hilfsdient für Wallfahrten Kranker und Behinderter) verbunden.

Am Samstag, dem 26. Januar 2013, wurde zwischen der Stadt Rom, die den Stuhl  des Hl. Petrus und des Papstes repräsentiert, und dem biblischen Ort Tabgha, wo sich das Evangelium zum Primat des Hl. Petrus und ersten Papstes zugetragen hat,  eine einmalige Partnerschaft gegründet. An dieser Feier nahmen einerseits der Bügermeister von Rom, Gianni Alemanno, und der Vizepräsident von UNITALSI teil, andererseits der Apostolische Nuntius in Israel, Weihbischof Giuseppe Lazzarotto, der lateinische Patriarchalvikar Giacinto-Boulos Marcuzzo, und der Kustos vom Heiligen Land, P. Pierbattista Pizzaballa.

Die UNITALSI (Unione Nazionale Italiana Trasporto Ammalati a Lourdes e Sanctuari Internazionali) ist eine wichtige, sehr aktive italienische Vereinigung, die Pilgerfahrten für kranke Menschen organisiert. Sie wurde 1903 gegründet und genießt seither in Italien einen legendären Ruf; sie bietet nicht nur Kranken auf ihre Bedürfnisse angepasste Pilgerreisen, sondern auch vielen Menschen die Möglichkeit, durch ehrenamtliche Mithilfe oder ein Volontariat Unterstützung zu leisten. Auch ins Heilige Land bot UNITALSI schon zahlreiche Wallfahrten an, die durch ihr sorgfӓltig vorbereitetes Programm sowohl für die Kranken wie auch für das Personal (Ärzte, Krankenpfleger, Volontäre) zum wunderbaren Ereignis wurden.

Gedenkstein

Dem biblischen Ort Tabgha, dem „Rom im Heiligen Land“, fühlt sich UNITALSI auf besondere Weise verbunden, da hier das Primat der Nächstenliebe und des Dienstes am Mitmenschen  dem Heiligen Petrus gewidmet wird. Um diesen Bund zu verewigen, wurde auf einer Wallfahrt nach Tabgha in dessen Garten ein Gedenkstein enthüllt. Auch der Vizepräsident Dante d’Elpidio und der Präsident der römischen Sektion Alessandro Pinna waren anwesend.

Der Bürgermeister von Rom, der dieseWallfahrt begleitete, hatte diese auch gesponsert. Er wurde von Lucia Funeri, verantwortlich für die Erhaltung von archeologischem und künstlerischem Kulturerbe, und Andrea Magnanelli, einem Staatsanwalt, begleitet. Auch der italienische Botschafter von Tel Aviv, Dr. Francesco Maria Talo, nahm an den Feierlichkeiten teil.

Die Zeremonie, die für den 23. November geplant war, mußte wegen des Gazakrieges auf den 26. Januar verschoben werden.  Das Programm war schlicht und berührend zugleich, ganz nach dem Motto von UNITALSI: mit schӧnen Bibelversen wie „Simon, Sohn des Johannes, liebst Du mich?“, „Ja, mein Herr, Du weißt, dass ich Dich liebe“ und „Hüte meine Schafe“ und spontanen Gebeten und Segenswünschen im Beisein des Apostolischen Nuntius; es folgten die Enthüllung eines Gedenksteins, die Prӓsentation einer Erinnerungsmedaille, und einer Skulptur des bekannten Bildhauers Lello Scorzell in Form des barmherzigen Samariters, zum Gedenken an UNITALSI. Am Ende des Festakts lud der Kustos des franziskanischen Klosters, P. Woyciech Boloz, OFM, die Gӓste zu einer Rezeption ein.

Von unserem Korrespondenten in Galilӓa

Fotos S.A.K.

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