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Gepostet on 22 Jan 2013 in Lokalnachrichten, Politik und Gesellschaft

Eie friedliche Zukunft  für den Nahen Osten

Eie friedliche Zukunft für den Nahen Osten

71.jpgLeonardo Kardinal Sandri, der Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen, hat die Teilnehmer des Treffens der »Catholic Near East Welfare Association« (CNEWA, »Katholische Wohlfahrtsorganisation für den Nahen Osten«), das am Freitag, 18. Januar, zu Ende ging, dazu eingeladen, den Glauben in der karitativen Arbeit wiederzuentdecken. Der Kardinal feierte am Vormittag die hl. Messe am Grab des Apostels Petrus in den Vatikanischen Grotten, bevor am Nachmittag die Arbeiten  zum Abschluß kamen.

Zuvor hatte Msgr. John E. Kozar, der Generalsekretär der CNEWA, ein ausführliches und detailreiches Bild des karitativen Einsatzes der Vereinigung nachgezeichnet, wobei er vor allem an die Lage einiger Völker erinnerte, die von diesen Hilfen profitieren: die Armen auf dem Gaza-Streifen, die versuchen, das Flämmchen der Hoffnung nicht erlöschen zu lassen; die über eine Million irakischer Bürger, die vor Verfolgungen in ihrer Heimat geflohen sind; koptische Familien in Ägypten, die Arbeit brauchen; die Syrer, die auf den Frieden hoffen.

Nachdem er daran erinnert hatte, daß sich die CNEWA gemeinsam mit der Kongregation für die Orientalischen Kirchen um Beistand für die kirchlichen Gemeinschaften in jener Region kümmert – auch durch Schulen, die selbst in den entlegensten Gebieten jedermann zugänglich sind, durch Hilfen für verwahrloste Kinder und alleinstehende Alte, für Kranke und zivile Kriegsopfer, für Seminaristen und Novizinnen –, betonte der Kardinal, daß sich die Zusammenarbeit mit dem Dikasterium auf verschiedene Länder erstreckt: Ägypten, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Israel und Palästina. Jenseits der Grenzen des Nahen Ostens unterstützt die CNEWA auch die Orientalischen Kirchen in Eritrea, Indien, Armenien, Weißrußland, Ukraine und Äthiopien. Der Referent sagte, daß überall dort, wo die Orientalischen Kirchen »leiden und um unsere Hilfe bitten, die CNEWA in Zusammenarbeit mit der Kongregation reagiert.«

Kelle: Osservatore Romano