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Gepostet on 21 Jan 2013 in Aktuelles der religiösen Gemeinschaften, Diözese

Eine Gedenkstätte zu Ehren von Kardinal Lustiger im Heiligen Land

Eine Gedenkstätte zu Ehren von Kardinal Lustiger im Heiligen Land

AbuGoshABU GOSH – Der Verein zum Gedenken an Kardinal Jean-Marie Lustiger plant in den Gärten des Benediktinerklosters von Abu Gosh ein Denkmal zur Erinnerung an den verstorbenen Erzbischof von Paris.

Im Klostergarten der Benediktiner von Monte Oliveto in Abu Gosh wird zur Zeit an der Errichtung einer Gedenkstätte an einen ihrer geschätzten verstorbenen Besucher, Kardinal Jean-Marie Lustiger, gearbeitet.

Das Denkmal an Kardinal Decourtray in Jerusalem ist vielen bekannt. Nun wird bald eine weitere Gedenkstätte zu Ehren von Kardinal Lustiger durch den israelischen Architekten Efrat in den Gärten der benediktinischen Kongregation „Sainte Marie du Mont Olivet“ entstehen.

Die offizielle Einweihung der Stätte soll am 14. März stattfinden. Diese wird in Form von Fontänen und Wasserläufen angelegt und mit Meditationstafeln versehen werden, welche den Schriften von Kardinal Lustiger entnomen sind, der selbst Jude war, zum katholischen Glauben konvertiert ist und später der katholischen Kirche beigetreten war.

Eine originelle Initiative

abu gosh jardin

Die Idee dieses Denkmals geht zurück auf Dr. Richard Prasquier, Präsident des Rates, der die jüdischen Institution

en Frankreichs repräsentiert (Crif), der auf diese Weise die bedeutende Rolle des Kardinals in der Annäherung von Juden und Christen würdigen wollte.

Die Fontänen und ein kleines Amphitheater werden auf den beiden oberen Terrassen des Gartens angelegt sein. Das Wasser symbolisiert die Verbundenheit zwischen dem Judentum und dem Christentum, es ist auch ein Zeichen des Reinigung und des Lebens. Der Ort wird am Ende der Pilgerreise von Kardinal André Vingt-Trois, Erzbischof von Paris, eingeweiht.Der Garten von Abu Gosh, der auf einem der vier französischen nationalen Grundstücke von Jerusalem liegt, und die besondere Verbundenheit des Kardinals mit dieser Ordensgemeinschaft seit ihrer Gründung im Jahr 1976, erklärt die recht einzigartige Errichtung eines solchen Denkmals.

Laurent Charnin