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Gepostet on 23 Dez 2012 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Nazareth: Der nationale Bibelwettbewerb beginnt

Nazareth: Der nationale Bibelwettbewerb beginnt

Zum ersten Mal veranstaltet der Familienklub von Nazareth einen nationalen Bibelwettbewerb… eine Initiative, die sehr gut in das Jahr des Glaubens passt.

„Das ist wunderschön, bewundernswert und perfekt. Pastoralisch konstruktiv, wertvoll und lehrreich,“ so die spontane Reaktion von Bischof Giacinto-Boulos Marcuzzo, dem Lateinischen Patriarchalvikar für Israel, auf das erste Treffen des „Nationalen Bibelwettbewerbs“ am 7. Dezember im Pastoralzentrum St. Antonius in Nazareth. Die Idee zu diesem Wettbewerb entstand letztes Jahr anlässlich des „Bibeljahres“. In diesem „Jahr des Glaubens“ fasste der Familienklub den Mut, diesen Wettbewerb als eine ihrer wichtigsten Aktivitäten für dieses besondere Jahr vorzubereiten und zu eröffnen.
Alle jungen Menschen in Israel zwischen 9 und 35 (in vier Altersgruppen unterteilt) können an diesem Wettbewerb teilnehmen. Koordiniert wird er vom Familienklub der lateinischen Pfarrei von Nazareth unter der Schirmherrschaft des Patriarchen, Seiner Seligkeit Erzbischof Fouad Twal und allen anderen Bischöfen vom Heiligen Land, Katholiken und der Kustodie vom Heiligen Land. 460 haben sich registriert (alle aus Israel), die die verschiedenen Etappen zur Qualifikation, jeden Freitagabend bis zum 25. März 2013 (dem Fest der Verkündigung) bestehen müssen. Am Ende wird es die Endrunde geben, aus der die vier Finalisten hervorgehen werden (einer aus jeden Alterskategorie), auf die der Preis wartet, mit ihren Eltern eine Pilgerreise nach Rom unternehmen zu dürfen.

Eine Veranstaltung mit sechs Gremien

Diese anspruchsvolle detailreiche Veranstaltung besteht aus sechs Gremien: der Generalausschuss (Nabil Totry und Usama Karram mit Mitgliedern des Klubs), der leitende und administrative Ausschuss (eine Gruppe von 80 ehr fleißigen Organisatoren), die Bibelexperten (16 Priester und Katecheten, die die Fragen vorbereiten und eine Jury von drei Prüfern aus verschiedenen Kirchen für jedes Treffen), dem technischen Ausschuss (Bassam Shahtut und seine Truppe, die alles im Computer gespeichert hat), dem Ausschuss für die professionelle Ausführung (Francois Zakaria), und dem Ausschuss für Kultur und Kunst (Louie Zaher, Rabab Zeitoun und Mary Mazzawi Kazmouz). Die erste Runde war ein großer Erfolg, alle sprachen ihre Bewunderung aus und ein Vater rief sogar: „Mir scheint, als ob wir nicht mehr im Orient sind, sondern inmitten von Deutschland“, so perfekt war das Programm verlaufen.
Es waren etwa 500 Teilnehmer in der ersten Runde mit dabei. Mit ihnen ihre Familien und viele Bewerber der nächsten Runden, die Ehrengäste, Bischof Marcuzzo, Bischof Suheil Dawani und P. Amjad Sabbara, OFM und viele andere Gäste, darunter eine Anzahl Priester verschiedener Riten, Ordensleute, Schuldirektoren und Katecheten, Direktoren mehrerer Bewegungen und Vereine und viele andere Gläubige.
Nachdem die Fackel, das Licht des Wortes Gottes, unter der Schirmherrschaft von Bischof Marcuzzo entzündet wurde, begann das Wettspiel der zwanzig Jungen und Mädchen zwischen 9 und 12 Jahren. Sie mussten am Computer Fragen zum Markusevangelium beantworten, und taten dies mit großer Konzentration und Fairness. Die Eltern zeigten viel Anteilnahme und waren sichtlich bewegt. Anhand einer Power Point Präsentation konnte die Öffentlichkeit die Antwort nach jeder Frage sehen.

Ihr seid qualifiziert!

Die sechs Sieger, die sich zur nächsten Runde qualifiziert haben, heißen: Khalil Salman (aus Ibellin), Carole Atiq (aus Nazareth), Marianne Khoury (Haifa), Nadin Bawardi (Nazareth), Hani Dawud (Kafr Yassif), Kristina Salman (Shefaamer). Die anderen Kinder erhielten ein Geschenk und ein Zertifikat über ihre Teilnahme.
Der Abend wurde mit kurzen Ansprachen und Liedern (von Rabab Zeitoun und Mary Manassa) und Violin- und Klavierstücken (der beiden Kinder Siraj Surur und Bishara Khoury) abgerundet. Es moderierte Suzane Kazmouz Mazzawi, die auch einige kurze interessante Interviews mit den Kindern führte. Die Jury war von Abouna Yuhanna Shama (orthodox), Abouna Francois Marie OFM (latein) und Professor Dawud Dawud (Melkit) besetzt.
Dieser Bibelabend, der technisch einwandfrei war und inhaltlich so wertvoll, war zweifelsfrei „eine wunderbare Familienaktivität, die Einheit, Freude und echte pastorale, spirituelle Erbauung geschenkt hat“, lobte Bischof Marcuzzo gegenüber Telepace und Télélumière, die diese Veranstaltung in den nächsten Tagen ausstrahlen werden.

N.T. Text, Foto: M. Sh.