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Gepostet on 22 Nov 2012 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Zahlreiche Initiativen der Unterstützung für Gaza

Zahlreiche Initiativen der Unterstützung für Gaza

Inmitten der Kämpfe und der Gewalt zwischen Gaza und Israel entstehen sowohl im Heiligen Land als auch im Ausland Hilfsinitiativen, um die Opfer des Konflikts zu unterstützen.

Gebete

IN JERUSALEM – Die Gruppe Sabeel organisierte am 20. November nachmittags in Jerusalem ein ökumenisches Gebet für die Opfer in Gaza. Das Gebet fand um 17.30 Uhr in der Kirche des dominikanischen Klosters „Saint Etienne“ in der Naplouse-Straße auf arabisch und auf englisch statt.

A BEIT JALA – Am 18. November feierte Weihbischof Shomali von Jerusalem in der Verkϋndigungskirche eine spezielle Messe, um  für die Kinder von Gaza zu beten. Auch der orthodoxe Priester, Mitglieder der Zivilbehörden wie des Stadtrats, des Legislativrats etc. und andere Vereine waren in dieser Messe anwesend.

IN PORTUGAL –   Die Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem feierte am 21. November eine Messe in Lissabon für den Frieden und die Christen im Heiligen Land, vorallem für die in Gaza.

Finanzielle Unterstützung

ATS pro Terra Santa verfolgt mit Sorge die Entwicklung im Gazastreifen, wo die ersten Opfer in der Bevölkerung zu beklagen sind. Die franziskanische Vereinigung unterstützt seit Jahren mit ihrem Projekt « Emergenza Gaza » (Notfall Gaza)die christliche Gemeinde in Gaza, etwa 2.500 Menschen, indem sie sich um Behinderte und Christen in Not kϋmmert.

Aufruf der humanitären Organisation

Am 19. November wandten sich 38 humanitäre Organisationen, darunter „Secours Catholique“ und „Action contre la Faim“ (Aktion gegen den Hunger), gemeinsam an die Staats- und Regierungschefs der ganzen Welt. Es war ein eindringlicher Aufruf, sofort Waffenstille anzuordnen, Leben und Infrastruktur zu retten und eine neue humanitäre Katastrophe zu verhindern, die in eine längere Militäraktion münden könnte: „Unsere örtlichen Partner des Gesundheitswesens und die Krankenhäuser in Gaza haben angekündigt, dass sie bald alle Medikamente und medizinisches Material zur Erstversorgung verbraucht haben. Wegen der eskalierenden Gewalt wird es für die Partnerorganisationen und die örtlichen Hilfsmannschaften immer schwieriger, sich in der Stadt fortzubewegen. Die Sorgen und Ängste wachsen, den Verletzten nicht rechtzeitig zur Hilfe zu kommen, und den Menschen in Not nicht Nahrung und andere lebensnotwendigen Dinge bringen zu können.“

Amélie de La Hougue