Pages Menu
Categories Menu

Gepostet on 1 Nov 2012 in Patriarch, Synode

Patriarch Twal: Eine Pilgereise ins Hl. Land, um „unseren Glauben wieder zu beleben…“

Patriarch Twal: Eine Pilgereise ins Hl. Land, um „unseren Glauben wieder zu beleben…“

„Eine Pilgerreise zu den Hl. Stätten und zu den „lebendigen Steinen“ ist ein exzellenter Weg, seinen Glauben zu beleben“, erklärte Seine Seligkeit, Patriarch Fouad Twal, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, am 13. Oktober, in einem offiziellen Statement während der laufenden Synode: Die Neuevangelisierung zur Verbreitung des christlichen Glaubens.

Diese Vorschläge wurden vor Papst Benedikt XVI und in der Anwesenheit von 241 Kardinälen und Bischöfen gemacht, die sich zum neunten Generalkongress der Bischofssynode versammelt hatte und bis zum 28. Oktober im Vatikan stattfand.

Der Patriarch, der auch der Präsident der arabischen Bischofskonferenz ist, nutzte die Gelegenheit zu erklären, dass eine Pilgerreise es dem Gläubigen ermöglicht, „die kulturellen, historischen und geographischen Umfelder, in denen die Mysterien unseres Glaubens geboren wurden, besser zu verstehen“.

Das heißt, dass Pilgerreisen im Jahr des Glaubens (beginnend mit dem 11. Oktober 2012 bis November 2013) als Teil der „Neuevangelisierung“ unterstützt werden.

Glaubensreise

Patriarch Twal ist überzeugt, dass eine effektive Glaubensreise in Jerusalem beginnen muss, „bei der ersten christlichen Gemeinde, die in der die Person Christi verankert war.“ Sind nicht die Christen des Hl. Landes direkte Nachfahren der frühesten christlichen Gemeinde und unserer Glaubensväter?“

Bei anderer Gelegenheit betonte Patriarch Twal, dass die Gläubigen des Hl. Landes die Besuche anderer Christen sowohl in materieller als auch spiritueller Hinsicht bräuchten.

Tatsächlich sind Pilgerreisen auf den Spuren Christi immer eine Bestärkung für die örtlichen Gemeinden gewesen –„ eine Minderheit innerhalb der Verschiedenheit der Gläubigen“, die oft „introvertiert und ängstlich“ sind. Diese Feststellung nimmt Bezug auf die jüngsten Aggressionen gegen eine Gruppe von örtlichen Christen. Der Patriarch schloss seinen Aufruf an die Pilger mit einer Meditation über den Glauben: „Der wahre Glaube macht uns noch stärker bewusst, Kinder Gottes und damit noch mehr Brüder der anderen zu sein, auch um den Preis von Kreuz und Blut.“

Laurent Charmin