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Gepostet on 25 Okt 2012 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Die Lateinische Pfarrei von Haifa gründet Pastoralrat

Die Lateinische Pfarrei von Haifa gründet Pastoralrat

HAIFA – Diözesane Pastoralräte und Pastoralräte in den Pfarrgemeinden wurden entsprechend dem II. Vatikanum  gebildet, um die Laien zur Teilnahme an diözesanen/pfarrlichen Entscheidungen zu ermutigen. Das Dekret über das „Apostolat der Laien“ empfahl die Errichtung von Räten auf allen Ebenen  der Katholischen Kirche, um ihr „Apostolat“ oder ihre Mission zu unterstützen. Dies wurde im Heiligen Land durch die diözesane Pastoralsynode im Jahr 2000 gefördert. Trotz ihrer Bedeutung und Notwendigkeit, ist die Einführung von Pastoralräten in den Pfarrgemeinden keine leichte Tätigkeit aufgrund einer bestimmten kulturellen Mentalität. Aus diesem Grund ist die Bildung eines neuen Pastoralrates für die Pfarrgemeinde immer wichtig.

(gepostet am 24. Oktober 2012)

Vor kurzem bildete die Lateinische Pfarrei von Haifa offiziell ihren Pastoralrat mit der Wahl und der Ernennung von 12 Mitgliedern, dies fand im Juni statt, gefördert durch ihren Fr. Abdo Abdo, OCD. In Verbindung mit einem Einkehrtag, der von Bischof Giacinto-Boulos Marcuzzo , Lateinischer Patriarchalvikar von Israel, gehalten wurde.

Die gewählten Mitglieder sind: Nabil Kurzum; Issam Totry; Gabi Noufy; Nadia Kattura; Badie Nur (Abu Saleh) Odette Ayyub, Robert Touma; Elie Zeitoun, Simaan Abu Senneh; während Sr. Gada Shalah Karmelitin ST; Sr. Alà Jeegy, Franziskanerin CIM und Sr. Hana Elias, Schwestern von St. Anna, ernannt wurden.

Der Tag begann mit einer Einführung über den kirchlichen Dienst des Pfarrers, der auch der Vorsitzende des Rates ist, und Bischof Marcuzzo wurden die  Mitglieder des Rates vorgestellt. Der Bischof drückte seine Freude aus, gratulierte den Mitgliedern und wünschte ihnen eine erfolgreiche Arbeit für die kommenden drei Jahre. Während der Konferenz teilte er ihnen über seine pastorale Erfahrung als Priester und Bischof mit.  Er sprach auch viel über seine Erfahrung mit Pastoralräten  – Erfolge, positive und negative Ereignisse. Bischof Marcuzzo schloss mit drei Empfehlungen, um mit der Arbeit im Pastoralrat erfolgreich zu starten und sie erfolgreich auszuüben:

  • Widmet Tage für die wahre Ausbildung in biblischer, theologischer, spiritueller und pastoraler Seelsorge anhand der Dokumente des Rates der Diözesanen Synode, der Ecclesia in Medio Oriente, sowie über das Jahr des Glaubens: „Man wird nicht als Mitglied eines Rates geboren, man wird Mitglied und wird gebildet eines zu sein;“
  • Widmet Tage für Treffen oder sogar Tage, um ein allgemeines pastorales Drei-Jahresprogramm zu erstellen und ein detailliertes Programm für jedes Jahr im Leben der Kirche und der Diözese. Unterlagen, wie einen Überblick über pastorale Bedürfnisse, Perspektiven und Programme sollen erstellt werden. „ Das Schiff der Pfarrei kann nicht ohne Ziel sein?“
  • Organisiert Treffen, möglichst mit Räten anderer Pfarreien und anderer Riten, um ständig frisches „Blut und Sauerstoff“  zu erhalten, sonst dreht sich der Rat immer um sich selbst: „Ein Pastoralrat ist im Wesentlichen eine Gemeinschaft oder er hört von selbst auf ein Pastoralrat zu sein.“

Der Tag endete mit einer brüderlichen Agape, einem Treffen, das sich der praktischen Organisation widmete, und einer Heiligen Messe. Dies ist nicht der erste Lateinische Pastoralrat in Haifa. Aber es ist sicherlich ein neuer Start, der eine ernsthafte, konstante  Arbeit verspricht. Das Jahr des Glaubens erinnert uns an den 50. Jahrestag des Rates, es ist herzerfrischend zu sehen, dass eine konziliare Initiative Wurzeln schlägt und in unseren Pfarrgemeinden stärker wird.

Von unserem Korrespondenten in Haifa. Fotos von M.K.