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Gepostet on 8 Okt 2012 in Diözese

Zwei Tage der Besinnung und des Gebets für die Direktoren der Schulen des Lateinischen Patriarchats in Palästina

Zwei Tage der Besinnung und des Gebets für die Direktoren der Schulen des Lateinischen Patriarchats in Palästina

„Wie können wir unseren Glauben leben?“  Unter diesem Motto fand in diesem Jahr, dem Jahr des Glaubens, die zweitägige spirituelle Besinnungstagung der Direktoren der Patriarchatsschulen statt. Vom 27. – 28. September hatten 15 Direktoren die Möglichkeit, gemeinsam im Gästehaus des “Sanctuaire d’Ortas“ in Bethlehem über verschiedene Glaubensthemen nachzudenken, die sich auf ihre berufliche Stellung beziehen.

Versammelt im Heiligtum unserer Lieben Frau von Ortas, waren die 15 Schuldirektoren eingeladen, unter der geistlichen Führung von Weihbischof William Shomali, darüber nachzudenken, „wie Jesus im Markusevangelium seine Apostel zum Glauben erweckt hat“, und in einer zweiten Phase die herausfordernde Frage zu meditieren, „Wie kann man seinen Glauben heute leben?“ im Lichte großer Zeugen wie Pater Maximilian Kolbe und Mutter Theresa. Die Direktoren haben daraufhin diese drei Themen diskutiert:

Wie lebe ich persönlich meinen Glauben?

Wie bezeuge ich meinen Glauben in der Schule in der Gegenwart anderer Konfessionen?

Welchen Schwierigkeiten begegne ich?

Auf der Grundlage des Briefes von Papst Benedikt XVI. zum „Jahr des Glaubens“ legte am zweiten Tag Youssef Rizek, Gemeindepfarrer und Direktor der Schule von Aboud, Zeugnis seines gelebten Glaubens ab. Davor hatte Pfarrer Faysal Hijazen, Generaldirektor aller Lateinischen Patriarchatsschulen Palästinas, eine Meditation über das Leitmotiv des Evangeliums des Tages (Lk 9,18-22) gehalten: „Und ihr, was sagt ihr? Für wen haltet ihr mich?“

Jeder Tag begann mit dem Stundengebet der Laudes. Die Eucharistiefeier war der Mittelpunkt dieser freundschaftlichen Besinnungstage inmitten dieses kleinen Tals von Ortas, ideal als Einkehrort, am Fuße eines muslimischen Dorfes gelegen, und wo die Gastfreundschaft der religiösen Kommunität sehr geschätzt wird.

In der ersten Eucharistiefeier erinnerte Weihbischof William Shomali in einer kurzen Rede an die Liebe des Heiligen Vinzent de Paul, die er zu den Armen hatte, und dessen Fest die Liturgie heute feiert. Dies könne auch eine Einladung an uns alle sein, uns erneut der Mission der Patriarchatsschulen bewusst zu werden, „offen und gastfreundlich zu sein für alle, egal welcher Religion oder familiären Situation“.

Zurück in Beit Jala dankte Pfarrer Faysal Hijazen in einer Nachricht Bischof William Shomali dafür, die Direktoren während dieser gemeinsamen Besinnungstage begleitet und sie in ihrem Glaubensleben gestärkt zu haben.

Die Redaktion