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Gepostet on 3 Okt 2012 in Aktuelles aus der Diözese, Dialog, Diözese, Versammlung der katholischen Ordinarien

Entweihung des Franziskanerklosters auf dem Berg Zion: Die AOCTS ist bestürzt

Entweihung des Franziskanerklosters auf dem Berg Zion: Die AOCTS ist bestürzt

JERUSALEM- Die Versammlung der Katholischen Ordinarien des Heiligen Landes drückt seine tiefe Betroffenheit aus, nachdem an der Eingangstür des Franziskanerklosters am Berg Zion in Jerusalem hebräische Graffiti entdeckt wurden. Das Kloster befindet sich in der Nähe des Abendmahlsaals.

Die Kustodie des Heilige Landes, gibt diese traurige Nachricht am 2. Oktober 2012 auf ihrer Website  mit der lapidaren Überschrift „Und wieder einmal“ bekannt. Diese Worte geben genau das wieder, was geschehen ist: man muss einfach an die Graffiti an dem Kloster von Latrun von vor einem Monat zurückdenken.

Jesus wird beleidigt und darunter die Unterschrift “Der zu zahlende Preis”, charakteristischer Modus Operandi  für israelische Extremisten.

Die Versammlung der Katholischen Ordinarien des Heilige Landes (AOCTS) drückt ihre tiefe Betroffenheit angesichts solcher Akte aus und möchte seine brüderliche Unterstützung im Gebet den Franziskanern und der gesamten christlichen Gemeinschaft im Heiligen Land zum Ausdruck bringen.

Die Versammlung der Ordinarien erklärt wiederholt ihre Besorgnis über die Ausbildung der Kinder in einigen Schulen, wo Verachtung und Intoleranz unterrichtet werden. Die AOCTS ist sich sicher, dass die israelischen Behörden diejenigen, die der Gruppe von „Der zu zahlende Preis“ angehören, finden und sie der gerechten Strafe zuführen werden. Vor allem aber ruft die Versammlung der Ordinarien dazu auf, das Bildungssystem radikal zu verändern, da sonst die gleichen Ursachen die gleiche Wirkung haben werden.

Dieser Angriff ist nur einer unter verschiedenen derartigen untragbaren Handlungen der Intoleranz, die in Israel und auf der ganzen Welt geschehen sind.