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Gepostet on 15 Sep 2012 in Dialog, Interreligiöser Dialog, Politik und Gesellschaft, Regionalnachrichten

Pressemitteilung: Libyen – Sinnlose Provokation, skandalöseVergeltung

Pressemitteilung: Libyen – Sinnlose Provokation, skandalöseVergeltung

Libyen – Mit einer Pressemitteilung vom 13. September verurteilt das Lateinische Patriarchat von Jerusalem energisch den Anschlag auf das Amerikanische Konsulat in Bengasi (Libyen) gleichermaßen wie die Beleidigung des Islam mittels eines schändlichen Films. Das Patriarchat verurteilt alles, was eine religiöse Koexistenz verhindert und Hass nährt.

PRESSEMITTEILUNG: 11 Jahre nach dem 11. September haben Aggressoren, vor allem Salafisten, auch mit Raketen, das Amerikanische Konsulat in Benghazi angegriffen. Dabei wurden fünf Amerikaner, die sich in den diplomatischen Räumen aufhielten, verwundet und vier, einschließlich des Botschafters, getötet.

Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem drückt seine tiefe Trauer angesichts dieser Gesten  unbeschreiblicher Gewalt aus. Das Datum des 11. September errinnert an den Schrecken des Terrorismus. Das Patriarchat verurteilt vehement jede Handlung dieser Art. Es versichert den Familien und den engsten Angehörigen und dem amerikanischen Volk, das Ziel dieses Angriffs geworden ist, seine Gebete.

Der Ursprung dieses Attentats liegt in der Verbreitung des Films “Die Unschuld der Muslime” in den Vereinigten Staaten letzten Dienstag, der sich über den Propheten Mohammed lustig macht und die Muslime als unmoralisch und gewalttätig präsentiert.

Als Christen und glühende Verfechter des interreligiösen Dialogs können wir keiner solcher sinnloser Provokationen akzeptieren, die die Achtung der unterschiedlichen Religionen behindern und den Glauben und die Würde der Muslime in den Schlamm ziehen. Das Lateinische Patriarchat leidet mit den angegriffenen Muslimen.