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Gepostet on 14 Sep 2012 in Orden vom Heiligen Grab

Neuer Ehrenkanoniker des Heiligen Grabes aus Brescia

Neuer Ehrenkanoniker des Heiligen Grabes aus Brescia

Brescia – Pfarrer Pierantonio Bodini der San Francesco Pfarrei in Paola, Brescia (Italien) wurde am 8. September zum Ehrenkanoniker des Hl. Grabes ernannt. Seine Seligkeit Fouad Twal, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, zelebrierte die Feier in der Basilika Santa Maria delle Grazie (Brescia).

Pfarrer Bodini erhielt den Titel Ehrenkanonikus des Hl. Grabes für seine Ergebenheit und Anteilnahme an der Mutterkirche von Jerusalem. Er ist Prior der Komturei Brescia des Ordens der Ritter vom Hl. Grab zu Jerusalem und Direktor von „Terrae caritatis“. Das ist eine Vereinigung, die 2006 von Laien und Priestern gegründet wurde, die sich im Bereich sozialer Solidarität engagieren und in Kontakt mit christlichen Gemeinden sind, die sich in Notsituationen befinden.

Diese Unterstützung, allgemein für die Kirchen im Hl. Land, umfasst die Einführung von Erziehungsprojekten, Sozial- und Gesundheitsdiensten. Die Gesellschaft soll sensibilisiert werden für Themen wie Frieden, soziale Gerechtigkeit und interreligiöser Dialog bei Treffen, Konferenzen und Publikationen.

Es gibt zur Zeit etwa 20 Priester, die mit dieser Würde ausgezeichnet sind. Ein Kanoniker zu sein, heißt, zu einer bestimmten Kirche zu gehören, in diesem Fall zur Grabeskirche in Jerusalem.

Die Zeremonie begann mit dem Singen des Veni Creator, der Anrufung des Hl. Geistes. Der Patriarch betete dann das Gebet zur Einsetzung eines Ehrenkanonikus und segnete Chorhemd und Mozetta, „Zeichen des Dienstes und der Hingabe des neuen Ehrenkanoniker an das Evangelium, das im Hl. Land verkündet wurde“.

Der neue Kanoniker sagte: “Ich nehme die Ehre, mit dem Titel eines Ehrenkanonikers des Hl. Grabes ausgezeichnet zu werden, dankbar an und  verspreche, mich dem Dienst am Glauben in diesem Land zu widmen, dem Land des Herrn, und mit der Diözese des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem zusammen zu arbeiten.“ Er betete dann das Credo und unterzeichnete das Versprechen.

Christophe Lafontaine