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Gepostet on 5 Sep 2012 in Aktuelles aus der Diözese, Diözese

Die Diözese von Arezzo-Cortona-Sansepolcro stärkt seine Beziehungen zum  Lateinischen Patriarchat

Die Diözese von Arezzo-Cortona-Sansepolcro stärkt seine Beziehungen zum Lateinischen Patriarchat

Im Zeichen der Gastfreundschaft, der Großzügigkeit, der Einfachheit und des miteinander Teilens fand Anfang August eine Pilgerreise der Jugendlichen  der Diözese von Arezzo-Cortona-Sansepolcro ins Heilige Land statt.

Begleitet von ihrem Erzbischof S.E. Riccardo Fontana nahmen etwa 50 Jugendliche an dieser Reise ins Heilige Land in echtem Pilgerstil teil.

Es war keine klassische Pilgerreise, sondern die Begegnung mit dem auferstandenen Herrn, der noch  immer  in den lebenden Steinen der Pfarreien dieses Landes zu finden ist. Der Reiseführer  war das Wort Gottes. Ein einmaliges Erlebnis, das die Herzen der jungen Pilger tief berührte.

In Nazareth wurden die italienischen Jugendlichen sehr herzlich von den Familien der Pfarrei von Jaffa begrüßt. Abouna Elias und seine Pfarrei haben die Türen ihrer Häuser geöffnet, um die jungen Menschen die orientalische Gastfreundschaft und Großzügigkeit spüren zu lassen. In Beit Sahour wurden die Jugendlichen von Abouna Aziz in einem Zentrum, das extra für diese Gelegenheit hergerichtet wurde, aufgenommen. Dort konnten sie die christliche Jugend Palästinas treffen, mit ihnen zu sprechen, mit ihnen spielen und ihre Anstrengungen und ihr Leid verstehen.

Die Verbindung, die zwischen der Diözese von Arezzo-Cortona-Sansepolcro und  Jerusalem besteht, hat historische Wurzeln. Die Stadt Sansepolcro feiert dieses Jahr das 1000-jährige Jubiläum seiner Kathedrale und seiner Stadt, die von den zwei Pilgern Arcano und Giles, die bei ihrer Rückkehr aus dem Heiligen Land  die Reliquien des Heiligen Grabes von Jerusalem mitbrachten. Mit der Verehrung der Reliquien kam es dann zur Gründung der Stadt, die noch heute mit ihrem Namen und ihrer Geschichte in Beziehung mit der Heiligen Stadt steht.

Die Wallfahrt endete mit einem Besuch bei seiner Seligkeit Erzbischof  Fouad Twal, der 2010 in Arezzo die Partnerschaft zwischen den beiden Diözesen unterzeichnet hatte. Ein feierlicher Moment, der seine Fortsetzung am 20. und 21. Oktober diesen Jahres haben wird, wenn der Patriarch die alten und berühmten Kirchen von Arezzo, Cortona und Biturgense anlässlich des 1000jaehrigen Jubiläums noch einmal besuchen und diese Gemeinschaft im Glauben, in der Hoffnung und der Nächstenliebe zu bekräftigen.

Originalartikel Don Mario Cornioli

Deutsche Zusammenfassung Barbara Frua