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Gepostet on 5 Sep 2012 in Dialog, Publikationen, Versammlung der katholischen Ordinarien

AOCTS: Warum sind wieder  die Christen Ziel der Gewalt?

AOCTS: Warum sind wieder die Christen Ziel der Gewalt?

Pressemitteilung: Nach dem Vandalismus in der Abtei von Latrun, haben die Katholischen Ordinarien des Heiligen Landes eine Pressemitteilung veröffentlicht  in der sie sich die Frage stellen: “Was passiert in der israelischen Gesellschaft, dass die Christen zum Sündenbock und Ziel derartiger Gewalt werden?”

Jerusalem, 4. September 2012

Warum sind wieder die Christen Ziel der Gewalt?

Die christliche Gemeinde ist an diesem Morgen, dem 4. September 2012 mit Entsetzen erwacht und stellte fest, dass sie wieder einmal das Ziel hasserfüllter Kräfte innerhalb der israelischen Gesellschaft wurden. In den frühen Morgenstunden wurde die Tür des Trappistenklosters von Latrun angezündet und an die Wände wurden antichristliche Graffiti gesprüht.

Die Mönche von Latrun  haben ihr Leben dem Gebet und der Arbeit gewidmet. Das Kloster wird wöchentlich von hunderten israelischen Juden besucht, die von den Mönchen mit Herzlichkeit  und Wärme begrüßt werden. Einige Mönche haben Hebräisch gelernt und fördern die Verständigung und Versöhnung zwischen Juden und Christen, wie es die katholische Kirche lehrt.

Leider ist das, was in Latrun passiert ist, nur das neueste Ereignis in einer Reihe von Angriffen auf Christen und ihre Gotteshäuser.

“Was passiert in der modernen israelischen Gesellschaft, dass die Christen zum Sündenbock und Ziel dieser gewalttätigen Handlungen werden?”

Diejenigen, die diese hasserfüllten Parolen geschrieben haben, äußerten ihre Wut gegen den Abbau der illegalen jüdischen Siedlungen im Westjordanland. Aber warum lassen sie diese Wut an Christen und ihren Gotteshäusern aus?

Welche Art von “Lehre der Verachtung” gegenüber Christen wird in ihren Schulen und in ihren Häusern gelehrt? Und warum werden die Schuldigen nicht gefasst  und vor Gericht gebracht?

Heute Morgen haben sich  die Christen in Israel viele Fragen gestellt, den sie weinen und suchen Trost und Gewissheit. Für die Behörden ist es Zeit, endlich etwas zu unternehmen, um dieser sinnlosen Gewalt ein Ende zu setzen und an den Schulen zu gewährleisten, dass Respekt gegenüber  allen Bewohnern dieses Landes gelehrt wird.

Psalm 34, 13-15

 Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht?

 Bewahre deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor falscher Rede!

 Meide das Böse und tu das Gute; suche Frieden und jage ihm nach!

+ Fouad TWAL
Patriarche latin de Jérusalem
Président de l’Assemblée des Ordinaires

+ Giorgio LINGUA
Nonce Apostolique pour la Jordanie

Mgr Waldemar Stanislaw SOMMERTAG
Conseiller de la Nonciature Apostolique

+ Michel SABBAH
Patriarche latin émérite de Jérusalem
Président Ep. Comm. Justice et Paix

+ Elias CHACOUR
Archevêque Melkite Catholique d’Akka
Vice-Président de l’Assemblée des Ordinaires

+ Yaser Al-AYYASH
Archevêque Melkite Catholique de Petra et Philadelphia

+ Moussa Al-HAGE
Archevêque maronite de Haïfa et de Terre Sainte
Vicaire Patriarcal maronite pour Jérusalem

+ Joseph SOUEIF
Archevêque maronite de Chypre

+ Boutros MOUALLEM
Archevêque émérite Melkite Catholique de Akka

+ Gregoire Pierre MELKI
Exarque Syrian Catholique de Jérusalem

+ Joseph Jules ZEREY
Vicaire Patriarcale Melkite de Jerusalem

+ Maroun LAHHAM
Latin Patriarchal Vicar for Jordan

+ Giacinto-Boulos MARCUZZO
Vicaire Patriarcal latin pour Israël

+ William SHOMALI
Vicaire Patriarcal latin pour Jérusalem, et Palestine

+ Kamal-Hanna BATHISH
Évêque latin auxiliaire émérite

+ Selim SAYEGH
Évêque latin auxiliaire émérite

Msgr Joseph KELEKIAN
Exarque Arménien Catholique de Jerusalem

Fr. Pierbattista PIZZABALLA, O.F.M.
Custode de Terre Sainte

Fr. David NEUHAUS, S.J.
Vicaire Patriarcal pour les Catholiques de langue hébréophone

Fr. Evencio HERRERA DIAZ, O.F.M.
Vicaire Patriarcal latin pour Cyprus

Fr. Raymond MOUSSALLI
Vicaire Patriarcal en Jordanie pour les Chaldéens

P. Pietro FELET, S.C.J.
Secretaire général